SmartGlass von Rastal

Die Digitalisierung in der Industrie ist in vollem Gange: Industrie 4.0, Smart Factory, Internet Of Things,  …. Smart Labels von Bluhm mit integriertem RFID-Chip helfen bei der Umsetzung. Wer tagsüber kräftig automatisiert darf abends entspannen bei einem Bier oder Wein. Und das kann man jetzt – man will ja nicht aus der Übung kommen – aus einem SmartGlass genießen. Das intelligente Glas wurde von Rastal entwickelt. Das Familienunternehmen aus Höhr-Grenzhausen bei Koblenz hat einen NFC-RFID-Chip in das Glas integriert – genauer am Stiel oder am Sockel des Glases befestigt. Die Gläser sind damit eindeutig identifizierbar. Alle Vorgänge rund um das Befüllen, Transportieren, Bewegen, Servieren können ohne Sichtverbindung erfasst und die zugehörigen Daten weiter verarbeitet werden.

SmartBar

Der Kunde bestellt sein Getränk zum Beispiel durch Einscannen des QR-Codes am Tisch mit seinem Smartphone. Die zugehörige App übermittelt die Bestellung an die SmartBar. Dort wird nicht nur gezapft, sondern sie ist auch entsprechend ausgestattet, um die Daten zu sammeln und anschließend in die Cloud hochzuladen.

Rastal arbeitet im Cloud-Bereich mit der Telekom zusammen, um die dort zusammengeführten Informationen weiter zu verwenden und zum Beispiel automatisch den Nachschub für den Gastronomie-Betrieb zu bestellen. Oder dem Gastronomen mit mehreren Filialen schnell und einfach einen Einblick in die aktuelle Absatzsituation zu verschaffen, um so gezielt die ausreichende Anzahl Service-Mitarbeiter an die richtige Stelle zu bringen.

Der RFID-Tag am Sockel des SmartGlass identifiziert das Glas eindeutig und ermöglicht das Sammeln von Informationen.

BottomsUp

Und hier noch ein Thema, dass nichts mit Kennzeichnung zu tun hat, aber trotzdem vielleicht interessant für unsere Leser ist: Rastal hat nämlich auch das BottomsUp Bierglas entwickelt. Das ist eine neuartige Zapfmethode aus den USA. Das Bier wird dabei von unten ins Glas eingefüllt. Die Öffnung wird mit einem Magneten verschlossen.

Vorteil: Das Befüllen geschieht 10 mal schneller als die herkömmliche Zapf-Methode. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Bildquelle und weitere Informationen: Rastal

One comment

  1. Wirklich schön erklärt. Ich finde es wirklich toll, was man mit Smart Glasss heutzutage alles realisieren kann. Das war vor einigen Jahren noch Zukunftsmusik und nur in Filmen zu finden. Ich bin gespannt wie es in der Richtung weitergeht.

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