3D Replikator

Replikator: Neuartiges 3D-Druckverfahren

Fans der Science Fiction Reihe Star Trek werden den Replikator kennen. Ein Gerät, mit dem ein in seiner atomaren Struktur programmierter Gegenstand beliebig oft und rasend schnell kopiert werden kann. Ihr neu entwickeltes Gerät haben Forscher der kalifornischen University of Berkeley ebenfalls Replikator genannt.

Technik wie aus der Zukunft

Es ist noch nicht so perfekt wie das Gerät aus der Zukunft, aber es handelt sich immerhin um ein neuartiges 3D-Druckverfahren, das revolutionär anmutet. Die Druckmethode heißt CAL (Computed Axial Lithographyl). Sie verspricht eine erhebliche Beschleunigung des Druckprozesses, eine wesentlich bessere Auflösung und man kann andere Gegenstände leichter in das 3D-Druckgut einbetten.

Der Replikator basiert auf einem handelsüblichen DLP-Beamer, was auch niedrige Investitionskosten für den 3D-Drucker verspricht. In einem runden Behälter, der sich langsam vor der Linse des Beamers dreht, befindet sich eine gelbe sirupartige Flüssigkeit. Die ist lichtempfindlich und härtet durch entsprechende Bestrahlung mit Licht. Durch die Veränderung des Beamerbilds synchronisiert mit der Drehgeschwindigkeit entsteht so quasi der Gegenstand von innen nach außen in der sich drehenden Trommel. Da nicht schichtweise gearbeitet wird wie in herkömmlichen 3D-Druckern hat der Gegenstand eine extrem glatte Oberfläche.

Im Film kann der Druckprozess gut beobachtet werden:

Im Moment ist das Verfahren auf relativ kleine Produkte beschränkt. Aber das war ja erst der Anfang der Entwicklung. Man darf gespannt sein, welche Möglichkeiten in der neuen Technik stecken.

3D-Druck in Logistik und Industrie

Auch in modernen Kennzeichnungssystemen von Bluhm Systeme werden 3D-gedruckte Komponenten verwendet. So beispielsweise in den Geräten, die Etiketten automatisch variabel bedrucken und automatisch auf Verpackungen oder auf Produkte aufkleben. Einfach Anfrage senden. Wie Sie außerdem Zeit und Geld durch eine smarte Vernetzung der Kennzeichnungstechnik sparen, erfahren Sie in unserem kostenlosen Whitepaper:

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Bildquelle: Science / University of Berkeley

Kurt Hoppen

seit über 30 Jahren bei Bluhm Systeme tätig und an allen Dingen rund um Kennzeichnungstechnik, Logistik und Barcodes interessiert.

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