Geldschein abgeschaltet – Räuber ratlos

Diebe, Räuber und Erpresser könnten sich demnächst wundern. Jedenfalls, wenn sich die Idee “DICE” des Unternehmens EDAQS durchsetzt. Dice steht für “Dynamic Intelligent Currency Encryption”. Die Österreicher wollen Geldscheine mit einem RFID-Chip ausstatten. Der enthält den Banknotenwert und die verschlüsselte Seriennummer. Die beiden Informationen können an Kassen,  Geldautomaten und Zählmaschinen elektronisch ausgelesen und die Geldbewegung in einer zentralen Datenbank gespeichert werden. Es wird damit auswertbar, wo sich welcher Schein zu welchem Zeitpunkt befand. Die ganze Logistik im Zusammenhang mit Geldbewegungen wirden für Banken und andere Firmen, die mit großen Mengen Bargeld umgehen müssen, wesentlich einfacher.Die Echtheitsüberprüfung wird ebenfalls deutlich sicherer, weil ja die Echtheit anhand die Datenbank verifiziert werden kann.

Das Besondere: die Banknote kann elektronisch auch “abgeschaltet” werden, indem in der zentralen Datenbank ein entsprechender Vermerk hinterlegt wird. Böse Überraschung für die bösen Buben: das schöne Geld ist damit völlig wertlos.

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EDAQS ist nach eigenen Angaben in intensiven Gesprächen mit Notenbanken verschiedener Länder. Es war übrigens in der Anfangsphase der Euro-Einführung schon einmal im Gespräch, die Euro-Scheine mit einem RFID-Chip auszustatten.

Es könnte also schneller gehen als Sie denken, bis Sie die erste funkende Banknote in Händen halten.

Bildquelle und weitere Informationen: EDAQS

 

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