Essbare QR-Codes als Medizin

Aus Kopenhagen kommt eine Neuentwicklung im Pharmabereich. Forscher der University of Copenhagen (UCPH) drucken medizinische Wirkstoffe direkt auf ein essbares Material. Das haben sie gleich mit entwickelt, damit es porös genug ist, die Arzneimittel beim Druck aufzunehmen.

Der Druck erfolgt in Form eines QR-Codes. Diese variable Kennzeichnung macht daher die Information über die personalisierte Medikation digital auslesbar. Die auf den inviduellen Patienten zugeschnittene Dosierung kann so korrekt zugeordnet werden.

Die richtige Dosierung für jeden Patienten

Geholfen haben dem Department of Pharmacy der Universität Kopenhagen Kollegen der Åbo Akademi Universität in Finnland. Nach eigenen Angaben hat man so erstmals seit Beginn der industriellen Produktion von Medikamenten vor über 100 Jahren die Möglichkeit, für jeden Kranken die Wirkstoffe in der exakt richtigen Menge zu dosieren. Ganz nebenbei reduziert man mit der Kennzeichnung auch noch die Risiken von Fehlmedikation oder die Einnahme gefälschter Präparate.

Im Moment setzt man noch einen Spezialdrucker ein. Aber man hofft, in absehbarer Zeit auch Standard-Drucker verwenden zu können.

Bildquelle und weitere Informationen: University of Copenhagen UCPH

… und wer im Detail interessiert ist, dem sei der wissenschaftliche Artikel auf der Webseite Science Direct empfohlen.

 

Kurt Hoppen

seit über 30 Jahren bei Bluhm Systeme und an allen Dingen rund um Kennzeichnungstechnik, Logistik und Barcode interessiert.

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