Bubloons – fliegende Schweine und Delfine

Bubloons – ein Kunstwort aus den beiden englischen Begriffen „Bubbles“ (für Seifenblasen) und „Balloons“. Das US-Unternehmen SmileClouds USA hat eine Lösung geschaffen, lustige Hingucker in den Himmel zu schicken ohne umweltverschmutzende Kunststoff-Ballons oder gefährliche Laternen nehmen zu müssen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Vero Beach Florida am Atlantik. Dort ist man nach eigenem Bekunden besonders sensibel, wenn es um Umweltfragen geht.

Helium und Stickstoff

Daher hat man eine spezielle Seifenflüssigkeit entwickelt und von unabhängigen Labors testen und zertifizieren lassen. Die Seifenblasen füllt die Wolkenmaschine mit einem Gasgemisch. Helium ist ein ungiftiges, inertes Edelgas, d.h. es kann nicht explodieren. Es ist auch nach Wasserstoff das zweithäufigste Element im Universum. Optional empfiehlt man die Zugabe von Stickstoffgas über einen Gasmischer, der eine dichtere, langsamer und länger schwebende Wolke erzeugt. Das reduziert außerdem den Heliumverbrauch um rund 60 Prozent und damit auch die Kosten: Stickstoff kostet nämlich nur etwa ein Fünftel so viel wie Helium. Die Maschinen sind einfach einzurichten und zu bedienen. Die Flüssigkeit gibt man in normales Leitungswasser, schließt das Gerät an die Gasquelle an und innerhalb von 5-10 Minuten schweben die ersten Figuren in den Himmel! Die Betriebskosten variieren je nach Größe der Maschine und der Geschwindigkeit der Wolkenbildung (also Stärke des Gasflusses). Über 500 Wolken pro Stunde kosten nur etwa 20 US-Dollar, wenn man das Modell 16 Zoll LITE nimmt. Eine Betriebsstunde des größeren 36 Zoll PLUS Cloud Makers kostet etwa 40 US-Dollar.

Halten lange und fliegen weit

Je nach Wetterlage halten die Wolken bis zu eine Stunde. Bei der Vorbereitung der Veranstaltung müssen natürlich Windrichtung und Windgeschwindigkeit berücksichtigt werden. Wolken steigen je nach Gasstrom, Gemisch (Stickstoff), Temperatur und Luftfeuchtigkeit unterschiedlich auf. Sie fliegen kilometerweit und werden so zum Publikumsmagneten, weil sie die Neugierigen zum Enstehungsort locken. Ein schönes Beispiel für gelungenes visuelles Marketing.

Die Wolken kann man mit Lebensmittelfarbe einfärben, aber dann muss man bedenken, dass sie beim Landen auch einen Fleck verursachen können. Also Vorsicht! Man entwickelt aber schon Farbstoffe, die keine Spuren hinterlassen.

Die Cloud-Maschinen können sogar im Innenbereich eingesetzt werden! Die Wolken lösen sich an der Decke langsam und spurlos auf …. meistens jedenfalls. Auch hier ist Vorsicht geboten, damit der kleine feuchte Rest keinen dauerhaften Fleck hinterlässt.

Schablonen nach Wunsch

Schablonen formen die Wolke, nachdem sie aus der Maschine hochgeschoben wurde. Die Seifenschaumwolke bildet sich, wenn das Helium alles nach oben bewegt und durch das Loch in der Schablone herausgedrückt wird. Wem die normalen Standardformen wie Schwein, Delfin, Katze, Schildkröte, Wolke oder Schneeflocke nicht reichen, der kann sich für wenig Geld auch eine eigene spezielle Form von SmileClouds USA bauen lassen.

Bildquelle und weitere Informationen: Smile Cloud USA


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Kurt Hoppen

seit über 30 Jahren bei Bluhm Systeme und an allen Dingen rund um Kennzeichnungstechnik, Logistik und Barcode interessiert.

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