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Amazon lässt Roboter Kleidung nähen

Da ist sie wieder: Die „Losgröße 1 zu Bedingungen der Massenproduktion“! Der Versandhändler Amazon bringt Schwung in die Bekleidungsindustrie, indem er einen Näh-Roboter mit Fertigungssystem patentieren lässt. So will der Onlineriese den Kleiderkauf nicht nur schnell und günstig machen, sondern zugleich individuell und  maßgeschneidert.

Erst nach Bestelleingang beginnt die Produktion

Das System besteht aus Textildrucker, Nähmaschine, Roboter und Fertigungsstraße. Erst nach dem Bestelleingang werden die Stoffbahnen geordnet und individuell bedruckt. Das System sorgt dafür, dass möglichst wenige Schnittreste entstehen. Nach der Herstellung werden die Kleidungsstücke automatisch verpackt und versendet. Kameras sollen den Ablauf überwachen.

Einen Nähroboter an sich gibt es schon. Das folgende Video zeigt den Sewbo (sewing robot) von Jonathan Zornow, einem Softwareentwickler aus Seattle:

Bisher hat die Automatisierung in der Bekleidungsindustrie keine allzu großen Fortschritte gemacht. Das lag daran, dass Roboter schlecht mit Stoffen hantieren konnten. Beim Sewbo werden die Stoffe mit einem speziellen Verfahren kurzzeitig verfestigt, sodass sie sich besser verarbeiten lassen.

Wir können gespannt sein, wie Amazon dieses Problem löst!

Weitere Infos auf industr.com.

Antoinette Aufdermauer

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