3D-Brückenschlag macht Fortschritte

Vor zwei Jahren berichteten wir in einem Blog-Beitrag über das niederländische Unternehmen MX3D und dessen Plan, eine Brücke aus Stahl zu drucken. 3D-Drucker sind in diesem Fall Industrieroboter von ABB, die Edelstahl mit Schweißgeräten Schicht für Schicht in Form bringen.

Kürzlich hat MX3D ein neues Video veröffentlicht. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Man hat sich sehr intensiv mit Fragen der Sicherheit beschäftigt und ein optimiertes Design entwickelt. Dabei haben britische Wissenschaftler vom „Alan Turing Institute – Lloyds Register Foundation“ in London geholfen. Materialtests wurden durchgeführt und neuartige digitale Methoden mit Hilfe eines „virtuellen Zwillings“ der Konstruktion angewendet. Beides zeigt eine extrem hohe Belastbarkeit der Fußgängerbrücke.

Die Brücke wird später mit Sensoren ausgestattet sein, um die echten Belastungen durch Benutzung, Wind und Temperaturwechsel zu messen und aus den Ergebnissen für zukünftige Projekte zu lernen.

Mittlerweile ist mehr als ein Drittel der Brücke schon gedruckt. Schon für kommendes Jahr ist ihre Fertigstellung zu erwarten. Sie wird dann den „Oudezijds Achterburgwal“-Kanal im Rotlicht-Distrikt von Amsterdam überspannen.

Bildquelle und weitere Informationen: MX3D auf Twitter, MX3D Homepage

 


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Kurt Hoppen

seit über 30 Jahren bei Bluhm Systeme und an allen Dingen rund um Kennzeichnungstechnik, Logistik und Barcode interessiert.

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