Lifeprint: Lebendige Bilder drucken

Und wieder können wir über ein interessantes Projekt aus dem Bereich Drucken berichten. Auf den Crowdfunding Plattformen „Indiegogo“ und „Kickstarter“ suchten die Entwickler von Lifeprint jüngst nach Unterstützern. Die sollten ein Gerät vorbestellen, damit man schnerller in die Serienproduktion einsteigen kann. Und der Aufruf war sehr erfolgreich, denn die Auslieferung der Geräte scheint nun unmittelbar bevor zu stehen.

Schon vor einiger Zeit haben wir in einem Blog-Artikel über die Zero Ink – Technologie – kurz ZINK – berichtet: Das Fotopapier besteht aus mehreren Schichten. In jeder Schicht befinden sich unterschiedliche Farbpartikel, die durch Hitze freigesetzt werden. Durch Dosierung der Hitzewirkung kann so an jeder Stelle jede Farbe dargestellt werden – das bunte Bild kann mit einem äußerst kompakten Drucker erzeugt werden.

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Gedruckte Batterien für jede Anwendung

Mit ihnen könnten viele Erfindungen schneller und leichter in die Tat umzusetzen sein: formbare Energiespender – mit einem Tintenstrahldrucker auf flexible Untergründe gedruckte Batterien, die an verschiedenste Anforderungen angepasst werden können.

„Form follows battery“

Professor Sang-Young Lee, Spezialist für Batteriechemie am koreanischen Forschungsinstitut UNIST, fand es immer schon bedauerlich, dass sich der Aufbau von Batterien seit deren Erfindung kaum verändert hat: Die erforderlichen Materialien werden auf eine Metallfolie aufgebracht, in Form gebracht und mit einem flüssigen Elektrolyt aufgefüllt. Diese Herstellungsweise führt dazu, dass Batterien nur in wenigen Grundformen existieren. Und diese Grundformen diktieren wiederum die Form der Geräte, in denen sie eingesetzt beziehungsweise verbaut werden.

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Graffitis mit hoher Walbeteiligung

Nevercrew, so nennt sich das Schweizer Künstler-Duo Christian Rebecchi und Pablo Togni. Seit 1996 arbeiten sie zusammen und zaubern in vielen Städten der Welt große Graffitis – in Fachkreisen „Murals“ genannt – an triste Hauswände.

Viele Wale sind dabei, aber auch ein Riesenastronaut oder ein Astronaut auf einem Asteroiden „mit Fenster“. Aber immer ist auch eine mechanische Konstruktion oder Maschine Teil der surrealistischen Bilder. So soll ein gewisser Spannungsbogen zwischen Natur und Technik aufgebaut werden.

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3D Druck: 9-Jähriger fertigt mechanische Hand

Der neunjährige Calramon Mabalot ist anders als andere Kinder in seinem Alter. Seine Leidenschaft gehört dem 3D Druck. Gemeinsam mit seinem Bruder und Vater tüftelt er an immer neuen  Projekten. Erst vor kurzem konstruierte er eine mechanische Hand für einen Lehrer konstruiert, den er im Rahmen eines seiner 3D-Projekte kennengelernt hat.

3D-gedruckte Hand

Auslöser für die 3D Druck Leidenschaft von Calramon war der Disney-Film „Big Hero 6″ . Denn der Schutzpanzer von einem der Hauptcharaktere  wurde mit einem 3D-Drucker gedruckt. Aber auch die Begegnung mit einem Designer, der mit dem Einsatz eines 3D Druckers ferngesteuerte Drohnen fertigt, inspirierten ihm.
Fasziniert von den vielfältigen Möglichkeiten des 3D Druck entwarf Calramon mit seinem Bruder schließlich eine eigene Drohne. Es folgten viele weitere Projekte. Während einem der Projekte lernten sie Nick kennen, einen High-School Lehrer. Sie erfuhren, dass einige seiner Freunde bereits seit längerem nach einer Lösungen suchten, um für ihn eine Handprothese mit dem 3D Drucker zu fertigen.
Die Familie Mabalot wollte unbedingt helfen und nahm diese Herausforderung an: Mit ihrem Makerbot simple metal 3D-Drucker, der um einige Teile ergänzt worden war, wollten die drei eine Hand-Prothese für Nick drucken. Mit Erfolg!

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Continental etikettiert europaweit Reifen mit „Legi-Air Tyre“ von Bluhm

Für die Continental Reifen Deutschland GmbH haben wir eine Anlage zur vollautomatischen Reifenetikettierung mit gleichzeitiger Warenausgangskontrolle entwickelt, die inzwischen in zahlreichen europäischen Werken des Konzerns eingesetzt wird: den Legi-Air 5300 Tyre.

Hintergrund war die Reifenkennzeichnungsverordnung EU 1222/2009, die die Europäische Union 2012 in Kraft gesetzt hat. Seitdem ist das EU-Reifenlabel Pflicht, auf dem man die Kraftstoffeffizienzklasse, die Nasshaftungsklasse sowie die Klasse des externen Rollgeräuschs ablesen kann.

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Bier-Pipeline in Brügge

Die Logistik ist eng mit dem Thema Kennzeichnung verknüpft. Deshalb berichten wir auch über dieses angrenzende Thema hin und wieder im Blog. Und heute über eine ganz besondere Form des Warentransports, bei der das Produkt nicht gekennzeichnet werden muss. Die Brauerei „De Halve Maan“ sitzt mitten in der Innenstadt von Brügge. Seit Jahrhunderten werden dort die Biere „Brugse Zot“ und „Straffe Hendrik“ gebraut. Expansion mitten in der Stadt ist schwierig. Die Belgier haben daher vor einigen Jahren eine moderne Abfüllfabrik am Rande der Stadt gebaut. Mit Tankwagen wurde bisher der Hopfensaft zum Abfüllen gebracht. Das geht nun besser: Die pfiffigen Brauer planten eine Pipeline zwischen den beiden Standorten. Und die wurde teilweise durch Crowdfunding finanziert. Bis Mitte September konnten Interessierte ihren persönlichen Beitrag zeichnen und eine Gold-, Silber- oder Bronze-Mitgliedschaft erwerben. Mit einem Betrag zwischen 7.500 Euro und 220 Euro trugen die Unterstützer so zum Gelingen des innovativen Konzepts bei. Dafür gibt es natürlich auch etwas: Neben einem gerahmten Zertifikat, einer Einladung zur offiziellen Eröffnungsparty, einer Geschenkboxen mit den speziellen „De Halve Maan“ – Gläsern garantiert zum Beispiel die Gold-Partnerschaft täglich eine kostenlose Flasche Bier – ein Leben lang.

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3D – gedruckte Teile mit Gedächtnis

Forscher des US-amerikanischen MIT (Massachusetts Institute of Technology) und der Singapore University of Technology and Design (SUTD) haben es geschafft, mit dem 3D-Drucker Objekte aus sogenannten Gedächtnispolymeren zu drucken. Die können sich an ihre ursprüngliche Form erinnern. Egal, ob sie gedehnt, verdreht oder verbogen werden: Wenn sie zum Beispiel mit Hitze angeregt werden, dann streben sie automatisch wieder in in ihre ursprüngliche Form zurück.

Dabei kann auch mit höchster Präzision gedruckt werden: Teile bis zum Durchmesser eines menschlichen Haares sind möglich.

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Tinte aus Abgasen für Street Art in Asien

Die hohe Luftverschmutzung in Asien bringt viele kreative Ideen hervor! Wir hatten bereits über ein indisches Projekt berichtet, in dem Druckertinte aus Ruß, Wodka und Olivenöl herstellt wurde. Jetzt gibt es ähnliche Pläne aus Singapur: Dort ist „Tiger Beer“, die größte Biermarke Asiens, ansässig. Tiger Beer hat den Wissenschaftler Anirudh Sharma von Graviky Lab beauftragt, eine Idee zur Eindämmung der Luftverschmutzung zu entwickeln. Herausgekommen ist „Air-Ink“ – Tinte aus gefilterten Abgasen.

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Nachbildwirkung aus der Hosentasche

„With Love and Fairy Dust …“ Mit Liebe und Feenstaub gemacht – so preisen die österreichischen Entwickler den MagicShifter 3000 an, der für 69 Euro in ihrem Hackerspaceshop zu bestellen ist. Mit 16 hellen RGB Leuchtdioden kann durch schnelle Bewegung ein Bild in die Luft gemalt werden. Das menschliche Auge ist träge … und so entsteht ein magisches Bild als Projektion in der Luft. Das Teil ist nur 103x27x13 mm groß und damit rekordverdächtig klein und kann doch große Dinge ins Nichts projizieren.

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Barcodeetiketten für verlorene Sachen machen Schule

Taschen, Schuhe, Hemden … zwei Mütter aus Engalnd waren es leid, dass ihre Sprösslinge regelmäßig in der Schule Sachen verloren. Kurzerhand entwickelten sie deshalb ein System mit Barcodeetiketten, das dabei hilft, die verlorenen Sachen wieder zum Eigentümer zurückzubringen.

Ständig mussten die zwei Mütter  in der Vergangenheit die verloren gegangenen Gegenstände ihrer Kinder suchen. Das war nicht nur lästig, sondern auch teuer. Denn oft blieben die Sachen einfach verschwunden. Aber auch andere Kinder der Grundschule im englischen Milton Keynes verloren ständig irgendetwas. Bisher sammelte die Grundschule alle „herrenlosen“ Gegenstände in sogenannten „Lost&Found“-Kisten. Doch selten holten die Besitzer ihre Sachen wieder ab.

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