AIM Dotcode: Neuer Code für Glimmstengel?

Ein weiterer automatisch lesbarer Code steht in den Startlöchern.  Er wird möglicherweise zunächst in der Tabakindustrie eingesetzt werden aber die Eigenschaften sind so interessant, dass anschließend auch andere Branchen folgen könnten. Er besteht nicht aus Strichen und Lücken wie ein Barcode, sondern aus Punkten. Daher auch der Name: „AIM Dotcode“. AIM steht übrigens für den Industrieverband „Association for Automatic Identification and Mobility“, der auch die Weiterentwicklung von Standards begleitet.

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Was man mit Etiketten alles machen kann: 35°C erträglicher!

Diese Woche ist es heiß – bis zu 35°C. Nächste Woche wird es schon wieder ein bisschen kälter. Bei 35°C ist ein „bisschen kälter“ aber nicht schlimm.

Jetzt müssen wir uns erstmal Abkühlung verschaffen. Aber das Freibad ist wohl keine so gute Idee: viel zu voll. Da sollte man nicht hingehen; das macht keinen Spaß.

Im heimischen Planschbecken dagegen lässt es sich doch sehr gut aushalten.

Jetzt wird geplanscht – hoffentlich!

Aus der Garage oder Keller wird das Planschbecken gezerrt und mit der Handluftpumpe aufgepumpt.  Man schwitzt, der Wunsch nach Abkühlung wird durch die Betätigung nicht gerade weniger, eventuell anwesende Kinder laufen aufgeregt und laut durch den Garten.

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Ultracode: Barcodes werden bunt

Ein neuer bunter Barcode wurde kürzlich von AIM vorgestellt. Das ist der internationale Industrieverband „Association for Automatic Identification and Mobility“ (zu deutsch: Automatische Identifikation (AutoID), Datenerfassung und Mobile Datenkommunikation). Dieser Zusammenschluss von Unternehmen – auch Bluhm Systeme ist Mitglied – initiiert, forciert und begleitet die Entwicklung von automatischen Standards im Bereich der automatischen Identifikation.

In den USA wurde der Ultracode entwickelt unter maßgeblicher Beteiligung von Dr. Clive Hohberger.

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Tattoo Etiketten: von der Haut auf die Flasche

Tattoos sind mehr als nur Körperschmuck: Wer eins hat, möchte ein Statement setzen und auffallen. So wie die Vöslauer Mineralwasser AG. Das österreichische Unternehmen hat eine Mineralwasser-Sonderedition für die Gastronomie herausgebracht und setzt seine Vöslauer 0,75 Glasflaschen gekonnt mit ungewöhnlichen Tattoo Etiketten in Szene.

Die neue Sonderedition

Bereits zum vierten Mal hat Vöslauer mit einem Künstler zusammengearbeitet, um eine neue Sonderedition auf den Markt zu bringen. Der Wiener Tätowierer Steve Little Fingers hat die Tattoo-Kollektion für Vöslauer-Mineralwasser entworfen und wurde in der Umsetzung von der Kreativagentur Demner, Merlicek & Bergmann begleitet. Die Sonderedition Nr 4. „Kulinarisches und Erfreuliches – Gestochen Scharf“ besteht aus sechs verschiedenen Tattoo-Motiven, die seit Juli als Etiketten auf den 0,75l Gasflaschen von Vöslauer in der Gastronomie zu sehen sind.

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Roboter tanzen zum Weltrekord

Zweifellos werden Sie in Produktion, Versand und Kommissionierung in Zukunft noch mehr Roboter sehen. Sie konnten schon in vielen Berichten in unserem Blog darüber lesen. Einige Beispiele:

Roboter aus einer ganz anderen Perspektive konnte man kürzlich auf dem Qingdao Beer Festival im chinesischen Shandong sehen. Über 1.000 Roboter des Typs QRC-2 – jeder etwa 44 Zentimeter groß – tanzten dort synchron und wurden von nur einem einzigen Smartphone gesteuert. Da die vorgegebene Zeit von 1 Minute überschritten wurde konnte die Aktion als erfolgreicher Weltrekordversuch gewertet werden und wird somit im „Guinness Buch der Weltrekorde“ geführt.

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Knorpel aus dem 3D – Drucker

Knorpel hat eine besonders einfache Zellstruktur: Es findet sich nur ein Zelltyp darin und er wird auch nicht durchblutet. Das ist schlecht, wenn ein Knorpelteil beschädigt ist: Der Körper kann es nicht reparieren – es bleibt kaputt.

Aber dieser Nachteil der Einfachheit macht Knorpel gut geeignet, um mit künstlichen  Herstellungsverfahren erste Tests zu machen. Forscher der Pennstate University / Pennsylvania haben nun mit einem 3D-Drucker Knorpelmaterial erstmals gedruckt.

Professor Ibrahim T. Ozbolat und sein Team hoffen darauf, in nicht allzuferner Zukunft größere Mengen Knorpel so auch in richtiger Form und Abmessung herstellen zu können, um schadhafte Knorpelteile im menschlichen Körper reparieren zu können. Arthrose-Patienten werden sehr dankbar sein, sich dann wieder normal bewegen zu können.

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Unicode beschließt neue Emoji-Symbole

Emojis sind omnipräsent! Es gibt sogar Unternehmen, die ihre Pressemitteilungen „in Emoji“ verfassen. Allerdings habe ich mich schon das ein oder andere Mal darüber gewundert – manchmal sogar geärgert -, dass bestimmte Motive nicht in meiner Emoji-Liste zu finden waren. Letztens habe ich zum Beispiel vergeblich einen „Schmetterling“ gesucht (gewundert). Und wenig später dann keine „Alleinerziehende“ gefunden (geärgert).

Da fragt man sich, wer eigentlich hinter den Emojis steckt? Wer kommt dieser bedeutenden Aufgabe nach und entscheidet, welche Symbole hinzugefügt, gelöscht oder abgeändert werden? Ein Emoji sollte schließlich auf der ganzen Welt – über alle Religionen und Kulturen hinweg – etwa gleich interpretiert und eingesetzt werden können. Hier gilt es, niemanden zu diskriminieren und keiner religiösen, ethischen oder kulturellen Weltanschauung unbeabsichtigt auf den Schlips zu treten. Ich will nicht wissen, wer schon alles auf den Plan getreten ist, weil es hauptsächlich männliche Sportler-Emojis oder nur ein weibliches Tänzer-Symbol gibt…

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3D-Drucker in Farbe = 4D-Drucker

3D-Drucker sind noch lange nicht an ihre technischen Grenzen gestoßen. Und schon gibt es einen weiteren Innovationsschub: In die vierte Dimension will der Hersteller ORD Solutions mit seinem neuen 3D-Drucker vorstoßen – zumindest kann man das aus dem Namen der Neuentwicklung ableiten: ROVA4D. Es handelt sich um einen mehrfarbigen Drucker, der die einzelnen Filamente (die Kunststoff-Fäden) wie ein Office-Inkjet-Drucker unmittelbar vor dem Druck mischt.

Finanzierung über Kickstarter

Die Kanadier haben schon ihre ersten Produkte mit Crowdfunding erfolgreich finanziert und mittlerweile ausgeliefert. Das will man auch mit dem neuen Drucker machen und hat daher eine Kickstarter-Kampagne gestartet, die noch einige Wochen läuft.  Sie hat aber schon jetzt das gesteckte Ziel deutlich überschritten. Die Produktion kann also im Jahre 2017 anlaufen.

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Essen aus dem 3D-Drucker: Kochen war gestern

Die neue Innovation für die Küche: Stundenlanges Zubereiten von Speisen in der Küche gehört ab sofort der Vergangenheit an. Denn in  New York hat ein Team um Hod Lipson der Columbia University einen 3D-Drucker entwickelt, der aus bestimmten Grundzutaten ein Essen „frisch“ auf den Teller drucken kann. Aktuell handelt es sich noch um einen Prototyp,
doch geht es nach den Erfindern, soll der Drucker schon bald zur Standard-Ausstattung in jede Küche gehören.

3D-Drucker druckt bald auch warme Gerichte

Und so funktioniert’s: Zunächst werden die verschiedenen Grundzutaten im gefrorenen Zustand in die 8 Fächer des Druckers gefüllt. Damit der Drucker weiß, was dann damit zu tun ist, haben Lipson und sein Team eine spezielle Software entwickelt.
Der 3D-Drucker im Prototypen-Stadium kann einfachere Desserts oder Frischkäse zubereiten. Doch auch aufwändigere Dessertkreationen sind kein Problem.  Um dies zu testen arbeitete das Team der Columbia University eng mit einer Kochschule zusammen. Die Köche probierten viele neue Gerichte und „Formen“ aus.
Im Moment kann der Drucker nur kalte Gerichte drucken, doch arbeiten die Entwickler daran, dass der Drucker auch garen kann. Außerdem soll die Geschwindigkeit des Geräts verbessert werden.

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Graffiti über 50 Häuser in Kairo

15Graffiti – manchmal ein Ärgernis, manchmal ein Kunstwerk. Zur zweiten Kategorie zählt sicherlich das Werk von ElSeed. Der bekannte französisch-tunesische Künstler verarbeitet und integriert gerne arabische Schriftzeichen in seinen Darstellungen. In Kairo hat er sich den Bezirk „Manshiyat Nasr“ ausgesucht, um etwas ganz Besonderes zu schaffen. Er hat ein Graffiti erstellt, dass über 50 Häuser reicht und nur von einem einzigen Punkt aus komplett zu sehen ist, nämlich vom Berg Mukattam.

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