Skins: 3D-Kleben statt 3D-Drucken

Dreidimensionale Objekte, Wandabdeckungen, Vorhänge, Raumteiler, Lichtabdeckungen, Dekorationen … das alles kann mit „Skins“ erstellt werden. Es handelt sich um etwa 150 x 180 mm große Filzteile, deren Form an ein Blatt erinnert und die auf der Rückseite mit einem Klettaufkleber ausgestattet sind.

Das schuppenartige Erscheinungsbild der fertigen Objekte wirkt wie die Oberfläche einer Haut – daher der Name.

ATO Design Studio hat dieses experimentelle Textil-Projekt entwickelt. Die Skins hat man in zwei verschiedenen Formen und in verschiedenen Farben hergestellt wie rosa, gelb, violett oder grün. So können damit auch dreidimensionale „Gemälde“ erstellt werden.

Mehr lesen

QR-Code auf Schweizer Einzahlungsscheinen

Schweizer sind anders als Deutsche! Das gilt auch für die Einzahlungsscheine: Denn in der Schweiz gibt es zum Beispiel orangefarbene Scheine mit Referenznummern und rote ohne. Dank der Referenznummer, die Betrag, Identifikationsnummer, Rechnungsnummer und Teilnehmer enthält, können die orangefarbenen automatisch verarbeitet werden. Allerdings können hier im Gegensatz zu den roten Einzahlungsscheinen keine individuellen Mitteilungen übermittelt werden, die auf der Gutschriftanzeige erscheinen sollen.

Mehr lesen

Smart Rope: Springseil mit Display

Boxer arbeiten gerne mit dem Springseil um ihre Fitness zu steigern. Es ist ein ausgezeichnetes Gerät für das Ausdauertraining.
Noch mehr Spaß macht es, wenn das Springseil die Zahl der absolvierten Übungen und die Fitness-Daten live vor Augen führt. Das macht Smart Rope. Das Springseil mit Anzeige hat Tangram Factory schon vor einigen Jahren vorgestellt und auch über die Crowdfunding-Plattform „Kickstarter.com“ erfolgreich finanziert. Nun ist das Produkt allgemein verfügbar und kann in Shops wie beispielsweise Coolstuff  von jedermann erworben werden.

Mehr lesen

Bombay Sapphire: holografische Flaschenpost

Bombay Sapphire ist eine laut Wikipedia „1987 eingeführte Ginmarke, der angeblich ein Londoner Rezept aus dem Jahr 1761 zugrunde liegt. Seit 1998 gehört sie zu Bacardi. Auffällig ist die markentypische geschützte hellblaue Flasche.“

Ebenfalls auffällig an diesem Produkt ist die kreative und innovative Art der Verpackung, die in regelmäßigen Abständen für Schlagzeilen in der Verpackungsbranche sorgt.  Vor einiger Zeit berichteten wir in einem Blog-Artikel über eine leuchtende Verpackung, die zusammen mit dem Verpackungsspezialisten Karl Knauer entwickelt wurde. Hier der Link zum Artikel.

Mehr lesen

Thermotransfer-Farbband mit Fälschungsschutz

Thermotransfer-Etikettendruck funktioniert mit Hilfe von Farbbändern. Sie laufen über das zu bedruckende Etikettenmaterial und geben vorderseitig ganz präzise überall dort Farbe ab, wo sie rückseitig von Heizelementen erhitzt werden.

Ein Hersteller solcher Farbbänder ist die Firma Kurz aus Fürth. Ganz im Sinne des allseits so begehrten Fälschungsschutzes hat Kurz nun ein spezielles Farbband entwickelt, in das ein UV-aktives Material eingebettet wurde. Es nennt sich TTR Unique UV und wird exklusiv und individuell nach speziellen Kundenvorstellungen produziert.

Mehr lesen

Year Round: Kalender von der Rolle

Wenn man mal terminlich von der Rolle ist – das Jahr hat gerade angefangen oder man beginnt ein neues Projekt – dann kann der „Kalender von der Rolle“ helfen, den das Designbüro Mo Man Tai entwickelt hat. Dort kann man Kleberollen kaufen mit aufgedruckten Wochentagen oder Tagen im Monat.

Den „Year Round“ – Kalender klebt man genau an die Stelle auf der Wand, wo er am besten hinpasst und wo er leicht erreichbar ist … und los geht es mit dem Planen.

Weil der Kleber leicht ablösbar ist kann man den Kalender nach dem Einsatz auch leicht wieder entfernen. Jedenfalls dann, wenn der Untergrund vorher noch halbwegs intakt und unbeschädigt war. Im Zweifel kann man an einer kleinen Ecke vorher testen, ob sich alles wieder rückstandsfrei entfernen lässt.

Mehr lesen

RFID und WLAN im Verbund bei Marc O’Polo

RFID-Technologie zur Identifikation von Waren entlang der gesamten Wertschöpfungskette – Marc O’Polo macht es schon seit 2014 vor. Das Modeunternehmen setzt flächendeckend Funktechnologien ein, um Logistik- und Verkaufsprozesse zu optimieren.

RFID steht für Radio-Frequenz-Identifikation. Dabei handelt es sich um eine Funktechnologie, mit der Prozessdaten auf einfachere Weise technisch ausgelesen und erkannt werden können. Angebracht auf ein Etikett, bietet der Chip im Handel im Gegensatz zum Barcode die Möglichkeit, viele Artikel in kürzester Zeit berührungslos, ohne Sichtkontakt und auf größere Entfernung zu identifizieren. Mit RFID können Prozesse in der Logistik und im Handel optimiert, fehlende Artikel früher entdeckt und Bestandslücken geschlossen werden. So will Marc O’Polo nicht nur eine bestmögliche Auswahl der Sortimentspalette und einen optimalen Service für die Kunden bieten, sondern auch im Sinne der Ressourceneffizienz den Auslieferungsprozess nachhaltig weiterentwickeln und bedarfsgerecht optimieren.

Mehr lesen

Logistik der Zukunft: Paketzustellung mit Starship

Bisher war vor allem von fliegenden Kisten die Rede, wenn Paketdienste und Handel die Logistik der Zukunft beschrieben haben. Hier drei Beispiele von Blog-Beiträgen der jüngeren Vergangenheit: „Walmart fliegt mit – Lieferung per Drohne“  und „Kommt ein Päckchen geflogen – Drohnen bei DHL im Einsatz“  und „Luftpost 2.0 – Amazon Prime – Air„.

Hermes bleibt am Boden

Hermes legt jetzt nach, bleibt aber bei der Auslieferung am Boden. Gemeinsam mit Starship Technologies wird man demnächst als erster KEP-Dienstleister (Kurier-Express-Paketdienst) mit autonom fahrenden Robotern die „letzten Meilen “ zum Kunden zurücklegen. In Deutschland soll noch im Sommer 2016 ein Pilottest beginnen. Erfolgreich war der Einsatz schon in den USA, im London und im estländischen Tallinn bei der Auslieferung von Lebensmitteln.

Mehr lesen

3D-Druck On-The-Fly

Der 3D-Druck ist bereits in vielen Bereichen der Industrie angekommen. So verwendet beispielsweise Bluhm Systeme in einigen seiner Produkte für spezielle Aufgaben 3D-gedruckte Teile wegen ihrer besonderen Eigenschaften und wegen der schnellen Produktionsmöglichkeiten.

Das Verfahren ist sehr präzise, aber es dauert sehr lange, bis man das fertige Produkt in Händen halten kann. Wenn der Konstrukteur Teile entwirft will er vielleicht schnell eine Art „Vorschau“ in Händen halten – auch wenn die eine geringere Auflösung als das Endprodukt hat. So kennt er es jedenfalls von seiner Konstruktions-Software.

Mehr lesen

Lebensmittelkennzeichnung – Symbole für gesunde Nahrungsmittel

In allen Regionen der Weltgesundheitsorganisation WHO ist falsche Ernährung der wichtigste Risikofaktor für die Gesundheit. Als „gesund“ gelten Lebensmittel, die einen bestimmten Salz-, Fett- und Zuckergehalt nicht überschreiten. Beim Einkaufen hat jedoch kaum jemand Zeit oder Lust, die Inhaltsangaben jedes einzelnen Produktes hinsichtlich dieser Kriterien zu überprüfen. Daher die Idee einer Lebensmittelkennzeichnung, die auf einen Blick erkennen lässt, ob ein Lebensmittel „gesund“ ist oder nicht. Eine EU-weite „Ampel-Kennzeichnung“ war lange Zeit im Gespräch. Konsumenten in Schweden, den Niederlanden oder Finnland haben bereits entsprechende Symbole. Aber werden die Kennzeichnungen auch genutzt?

Mehr lesen