Bluhm Blog
Entdecken Sie Best Practices und neueste Innovationen rund um die industrielle Kennzeichnung mit Etiketten, Tinte und Laser!
Medizinprodukte-Kennzeichnung: EU-Verordnung MDR 2017/745
Die Medical Device Regulation (EU-Verordnung MDR 2017/745) hebt seit Mai 2021 die Sicherheitsstandards für Medizinprodukte in Europa an und stellt Hersteller sowie Händler vor erweiterte Anforderungen. Die Richtlinie verschärft Vorgaben für Zulassungen sowie Kennzeichnungen und dokumentiert die Rückverfolgbarkeit durch UDI-Codes. Erfahren Sie in diesem Artikel, welche wesentlichen Änderungen und Übergangsfristen gelten und welche Kennzeichnungstechnologien ideal für die Umsetzung geeignet sind!
Lebensmittel: Neue Regel für Herkunftsangaben ab April 2020
In den Mitgliedsstaaten der EU regelt die sogenannte Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV), welche Verbraucherinformationen auf Lebensmitteln abgebildet werden müssen. Zu den Pflichtangaben in der Produktkennzeichnung gehören unter anderem bestimmte Nährwerte und Allergene sowie das Ursprungsland oder der Herkunftsort. Speziell die Herkunftskennzeichnung wurde nun weiter konkretisiert.
Ab dem 1. April 2020 gilt europaweit die neue Durchführungsverordnung (EU) 2018/775 zur Kennzeichnung primärer Zutaten anderer Herkunft. Sie schreibt vor, wie die Herkunft auf Lebensmitteln anzugeben ist, wenn deren primäre Zutat vom eigentlichen Ursprungsland abweicht. Diese Neuerung soll Verbrauchern mehr Transparenz beim Lebensmitteleinkauf verschaffen.
Salzige Snacks kennzeichnen – wichtige Tipps
Knusprige Snacks boomen, doch ihre Kennzeichnung stellt Hersteller vor besondere Herausforderungen. Von flexiblen Folien über fettige Oberflächen bis hin zu häufigen Chargenwechseln sind durchdachte Lösungen gefragt. Als erfahrener Partner der Lebensmittelindustrie zeigt Bluhm Systeme, wie sich Snacks effizient, lebensmittelsicher und GS1-konform kennzeichnen lassen. Der Beitrag liefert praxisnahe Tipps für Produktion, Verpackung und Logistik.
Neuer EU-Pflanzenpass ab 14. Dezember 2019
Ab dem 14. Dezember 2019 gilt der neue EU-Pflanzenpass verbindlich für alle zum Anpflanzen bestimmten Pflanzen. Die Verordnung definiert klare Vorgaben zu Inhalt, Form und Anbringung des Etiketts, um Rückverfolgbarkeit und Pflanzengesundheit europaweit sicherzustellen. Wir zeigen, welche Pflichtangaben enthalten sein müssen und wie Unternehmen die Anforderungen mit passender Kennzeichnungstechnik effizient und normkonform umsetzen.
Krypto-Code Serialisierung von Arzneimitteln
Das russische Krypto-Code-Gesetz stellt große Herausforderungen an Pharmahersteller: Ab Januar 2020 müssen alle Kennzeichnungssysteme in der Lage sein, spezielle Identifikationscodes auf Medikamentenverpackungen aufzubringen. Bluhm Systeme hat die Entwicklung in Russland im Detail verfolgt und sich bereits im Vorfeld auf die nötigen Erweiterungen vorbereitet. Hierdurch sind die erforderlichen passenden Lösungen jetzt schon verfügbar.
Tinten Zertifizierung bei Bluhm
Zum Schutz des Verbrauchers müssen alle Materialien und Gegenstände, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, strenge Vorgaben erfüllen. Dazu gehören auch die Tinten, mit denen Produktverpackungen gekennzeichnet werden. Um die gesetzlichen Auflagen zu erfüllen, gibt es verschiedene Verfahren zur Zertifizierung von Druckfarben und Tinten. Auch wir lassen die Tinten für unsere industriellen Inkjet-Drucker entsprechend prüfen. Zuletzt berichteten wir beispielsweise von unserer neuen GMP-zertifizierten Tinte für lebensmittelsichere Drucke.
EU-Chemikalienverordnung: Rezepturidentifikator UFI wird Pflicht
Auf den Etiketten von Produkten, die gefährliche Gemische enthalten, wird bald ein neues Kennzeichnungselement notwendig sein: der 16-stellige Unique Formula Identifier (UFI). Der eindeutige Rezepturidentifikator soll den Giftinformationszentren im Falle eines Notrufs dabei helfen, das an einem Vorfall beteiligte Produkt genau zu identifizieren und adäquate medizinische Beratung leisten zu können.
Produktrückrufe – ein Fall für die Kennzeichnung
Trotz hoher Qualitätsstandards in Fertigungslinien kann es zu Fehlern entlang der Wertschöpfungs- und Lieferkette kommen. Ob verunreinigte Lebensmittel, unsichere Bauteile oder falsch deklarierte Inhaltsstoffe: Gelangen mangelhafte Produkte in den Handel, ist umgehendes Handeln der Hersteller und Vertreiber gefragt, um Verbraucher zu schützen. Andernfalls drohen herber Imageverlust, hohe Umsatzeinbußen und empfindliche Schadensersatzforderungen. Erfahren Sie, wie industrielle Kennzeichnungen dabei helfen, Rückrufe schneller und sicherer durchzuführen.