EU-Kennzeichnung für Fleisch- und Milchprodukte

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Es ist seit vielen Jahren im Einsatz, aber obwohl wir schon 2015 darüber im Blog berichtet haben weiß noch nicht jeder, was dahinter steckt: Das „Genusstauglichkeitskennzeichen“, auch „Identitätskennzeichen“ genannt, ist völlig unscheinbar Teil aller Milch-, Fleisch- und Wurstverpackungen. Der Verbraucher kann so auch bei Handelsmarken feststellen, wer die Milch in die Tüte und Wurst oder Käse in die Kühltheke gebracht hat.

Diese Zulassungsnummer gibt es schon seit 2004 und beruht auf der EU-Verordnung 853/2004. Sie wird von den Zulassungsbehörden der Bundesländer vergeben und bestätigt die Einhaltung der EU-weit geltenden Hygienevorschriften im jeweiligen Betrieb.

Auf der Webseite des BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) können Sie gezielt nach einzelnen Nummern suchen und sich den Namen des deutschen Herstellungsbetriebs anzeigen lassen, wenn er die 5-stellige Version der Zulassungsnummer einsetzt. Hersteller mit Nummern in der früher üblichen Form (Länderkürzel plus Zulassungsnummer) sind auf den Kategorie-Seiten abrufbar. Hier zum Beispiel  die Seite für Rohmilch und Molkerei-Produkte.

Sie wollen das direkt ausprobieren? Hier einige Beispiele. In Ihrem Kühlschrank werden Sie sicherlich weitere finden.

Hat der Herstellungsbetrieb seinen Sitz außerhalb Deutschlands, dann beginnt die Zulassungsnummer nicht mit „DE“. Er ist dann nicht auf der BVL-Seite gelistet. Aber eine Suche bei Google wird auch in diesem Fall schnell das gewünschte Ergebnis liefern.


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Kurt Hoppen

seit über 30 Jahren bei Bluhm Systeme und an allen Dingen rund um Kennzeichnungstechnik, Logistik und Barcode interessiert.

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