Color Palette

Tintenstrahl-Drucker von EPSON setzt Farbvorgaben automatisch um

Bei der Verwendung von Tintenstrahl-Druckern ist es eine häufige Kundenanforderung, im Druckergebnis einen ganz bestimmten Farbton zu erzielen. EPSON bietet mit den Druckern der Serie C6000/C6500 nun erstmals die Möglichkeit, eine in der Druckvorlage verwendete Farbvorgabe automatisch in einen Zielfarbton umzuwandeln. Damit werden zusätzliche aufwändige und kostenintensive RIP-Softwares überflüssig!

Herausforderungen bei Farbvorgaben

Farbvorgaben entstammen häufig aus der RAL-, HKS-, oder Pantone-Farbwelt. Tintenstrahldrucker arbeiten allerdings mit CMYK-Tinten und die gedruckten Farbtöne werden somit meist gerastert zusammengesetzt. Das bedeutet, dass Farbtöne aus anderen Farbräumen mit CMYK-Tinten nur ungefähr widergegeben werden können. Dazu kommt, dass die in den Druckvorlagen verwendeten Farbprofile häufig für andere Druckverfahren als den Inkjet-Druck erstellt wurden.

Welche Faktoren haben Einfluss auf die Farbwiedergabe?

Zusätzlich zum Farbraum des jeweiligen Farbtons beeinflussen weitere Elemente die Farbwiedergabe auf dem Endprodukt. Auch das verwendete Etikettenmaterial, beispielsweise matt oder glossy, bestimmt den finalen Farbton mit. Ebenso kann der Untergrund, auf den das Etikett aufgeklebt ist, einen Unterschied in der Farbtonwiedergabe verursachen.

Wie können Farbvorgaben umgesetzt werden?

Farbvorgaben für den Inkjet-Druck lassen sich umsetzten, indem der erforderliche CMYK-Farbton (bzw. dessen RGB-Wert) ermittelt und im Drucklayout verwendet wird. Häufig tut man sich an dieser Stelle jedoch schwer, weil zusätzlicher Aufwand oder eine gestalterische Verfremdung befürchtet wird. Sogenannte „RIP-Software“, die verspricht dieses Problem zu lösen, ist sehr umfangreich und kostspielig.

EPSON C6000 C6500

Die EPSON Lösung der C6000/C6500 Serie bietet nun die Möglichkeit, eine Farbanpassung direkt im Druckertreiber mithilfe der sogenannten „Spot Color Settings“ durchzuführen. Hier kann eine „Spot Color Konvertierungsdatei“ einfach in ein paar Schritten selbst erstellt werden. Der „Color Tone Matching Assistant“ hilft Ihnen dabei, die passende Zielfarbe zu ermitteln. Abschließend druckt der Drucktreiber unter Einbeziehung der eingestellten Farbkonvertierung.

Damit hat der EPSON C6000/C6500 große Vorteile gegenüber Tintenstrahldruckern, die diese Funktion nicht aufweisen. Denn komplexe Zusatz-Software wird ab jetzt unnötig!

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Liza-Ann Kammler