neue kraftstoff symbole in der eu

Neue Symbole für die Kraftstoffkennzeichnung

Versehentlich Benzin statt Diesel gezapft? Wer den falschen Kraftstoff tankt, riskiert einen Motorschaden an seinem Auto. Besonders im Ausland kann es schwierig sein, die richtige Kraftstoffsorte zu wählen: Im Spanischen zum Beispiel ist die Verwechslung von „gasolina“ und „gasóleo“ geradezu vorprogrammiert…

Damit wollte die Europäische Kommission Schluss machen und führte die Richtlinie 2014/94/EU ein. Die sieht europaweit eine einheitliche und leicht verständliche Kraftstoffkennzeichnung in Autos und an Tankstellen vor, um Fehlbetankungen zu vermeiden. Festgelegte Symbole dienen Verbrauchern als visuelles Hilfsmittel. Jeder Kraftstoffart ist eine geometrische Form zugeordnet: Kreis für Benzin, Quadrat für Diesel und Raute für Gas.

Vor allem Autohersteller und Tankstellenbetreiber werden bei der neuen Kraftstoffkennzeichnung in die Pflicht genommen. Sie müssen entsprechende Etiketten mit den Symbolen an folgenden Stellen gut sichtbar aufbringen, damit Verbraucher sie einfach ablesen und abgleichen können:

  • an Tankdeckeln von neu produzierten Fahrzeugen
  • an Zapfsäulen und Zapfpistolen von öffentlichen Tankstellen

Grundlage für die Umsetzung der EU-Richtlinie ins nationale Recht ist eine am 29. November 2019 vom Bundestag verabschiedete Verordnung. Mit der in Kürze anstehenden Veröffentlichung werden die neuen Kraftstoffsymbole wirksam.

Die Kraftstoffe selbst bleiben bezüglich Zusammensetzung und Motorverträglichkeit unverändert. Die Bezeichnung von Benzinarten ändert sich aber von Super 95 und Super Plus 98 zu E5. Die Zahlen innerhalb der Symbole stehen beim Benzinkraftstoff für den Anteil an Bioethanol und bei Dieselkraftstoffen für den Anteil an Bio-Diesel. Bei Diesel wird unter anderem zwischen B7, B10 und XTL (synthetischer Diesel) unterschieden. Bei Gas zwischen Flüssiggas (LPG), flüssigem Erdgas (LNG), Erdgas (CNG) und Wasserstoffgas (H2).

Härtetest für Etiketten

Die Etiketten für die Kraftstoffkennzeichnung müssen allerhand aushalten: Hitze, Witterung und natürlich den direkten Kontakt mit Benzin und Co.! Spezielle Etikettenmaterialien und Klebstoffe, wie sie beispielsweise Bluhm Systeme in seiner eigenen Produktion anbietet, machen das problemlos möglich. Welche erstaunlichen Härtetests unsere Etiketten sonst noch bestehen – von Autoabschleppen bis Drachensteigen – zeigen wir übrigens regelmäßig in (nicht immer ganz ernst gemeinten) Videoclips bei BluhmTV!

Mehr über industrielle Etiketten erfahren

 

Natalie Iwantschew

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