Laboretiketten: Kennzeichnung mit Etiketten in Laboren

Eine verlässliche Kennzeichnung im medizinischen Bereich ist unabdingbar und enorm wichtig.

Sei es zur Identifikation von Untersuchungsmaterial, der Kennzeichnung von Proben in Laboren und Krankenhäusern oder die Kennzeichnung von Blutkonserven: Ein Barcodeetikett kommt hier als zuverlässigeste Art der Kennzeichnung zum Einsatz.

Das Kennzeichnen von Gefäßen im Laborbereich mit Etiketten stellt diese vor ausgesprochen schwere Bedingungen, die sie aber dank spezieller Eigenschaften, was Obermaterial und Klebstoff betrifft, bravourös meistern.

Laboretiketten – Die Haltbarkeit der Kennzeichnung ist von größter Bedeutung

Für biologische und pharmazeutische Produkte wie Blut, Stammzellen, Gewebeproben und sonstige Patienten-Probe-Entnahmen im medizinischen Bereich ist die äußerliche Beschriftung mit den notwendigen Daten ausgesprochen wichtig. Erfolgt die Kennzeichnung mit Etiketten, ist die Haltbarkeit der Etiketten auf dem Gefäß von größter Bedeutung.

Laboretiketten sind speziell entwickelte Etiketten mit besonderen und ganz spezifischen Klebstoffeingenschaften. Eingesetzt werden sie für die Kennzeichnung im pharmazeutischen oder medizinischen Bereich und in Laboren. Die speziellen Laboretiketten werden hergestellt für die Kennzeichnung  von Röhrchen, Reagenzgläsern und Blutbeuteln, sowie weiteren verwendeten Gefäßen in den genannten Bereichen.

Barcodeetiketten kommen im medizinischen Bereich erfolgreich zur Geltung. Sie stellen den Zugriff auf umfangreiche Daten zur Verfügung, vereinfachen Arbeitsabläufe und sichern eine schnelle und sichere Patienten-Versorung zu.

Beispiele über die Inhalte eines Laboretiketts:

  • Herstellungsdatum
  • Verfallsdatum
  • Chargennumer
  • EAN – oder Barcodes
  • verschlüsselte Patientendaten
  • Entnahmedaten
  • weiteres

Zuverlässige Beschriftung mit einem Thermotransferdrucker

Die Etiketten können am zuverlässigsten mit einem Thermotransferdrucker bedruckt werden.

Etikettendrucker für Zebra - geeignet für kleine Labor-Etiketten
Etikettendrucker von Zebra – geeignet für kleine Labor-Etiketten

Die handschriftliche Kennzeichnung birgt einige Nachteile. So ist die Beschriftung einer Probe mit einem handelsüblichen Stift meist nur schwer leserlich, verwischt gegebenfalls, ist nicht chemikalienbeständig und somit sehr unzuverlässig.

Werden Etiketten mit einem Thermotransferdrucker bedruckt, ist auch das hierfür benötigte  Thermotransferband auf die extremen Bedingungen ausgelegt und bildet mit dem Etikett eine widerstandsfähigt Einheit gegen alle Beanspruchungen.

Vorteile Thermotransferdruck im Laborbereich:

  • kleine, noch lesbare Schriften sind möglich
  • somit mehr Informationen auf kleinstem Platz
  • Schriftbild verlast nicht
  • Schriftbild verwischt nicht
  • hohe Haltbarkeit unter extremsten Bedingung, die auch das Etikett aushält
  • gut leserlich
  • Barcode und EAN Codes können problemlos gedruckt werden.

Die passende Etiketten-Software sichert eine problemlose Erstellung des Schriftbildes zu.

Beständigkeiten von Laboretiketten – was müssen Etiketten meistern?

Laboretiketten müssen einiges aushalten und somit ganz schön viel mit sich bringen. Bei diesen besonderen Etiketten handelt es sich um eine ausgesuchte Komposition aus Obermaterial und Klebstoff.

Was sind wichtige Eigenschaften von Laboretiketten?

  • Ergebnisse und Daten zuverlässig abbilden
  • Markierung von Patienten-Proben und Substanzen
  • hohe Haltbarkeit
  • Migrationssicherheit (der Klebstoff darf nicht in das Gefäß migrieren, da das Ergebnis des Inhalts verfälscht werden könnte)
  • gleichbleibende Klebstoffleitung bei Tiefsttemperaturen (z.B. Kyrogene Anwendungen)
  • gleichbleibende Klebstoffleistung bei Höchsttemperaturen (z.B. Reingunsprozess oder Sterilisaton im Autoklav)
  • Beständigkeit gegen, zum Teil, extreme Bedingungen
  • Lagerung in Flüssigstickstoff
  • Lagerung in Chemikalien
  • Lagerung in Lösungsmitteln
  • manipulationssicher
  • lange Lesbarkeit des Druckbildes, auch nach starker Beanspruchung
  • haltbar auf Gefäßen mit sehr kleinem Durchmesser (Aufstellkräfte elimenieren)
  • Langlebigkeit
  • haften auf Behältern mit einem Volumen von 1-100 ml oder einem Durchmesser von 7-50 mm zuverlässig

Etiketten für Behälter mit kleinem Durchmesser: Rundumverklebung

Kleine zylindrische Behälter mit einem Durchmesser von weniger als 23 mm macht es der Haltbarkeit von Etiketten auf dem Untergrund nicht einfach. Es sind spezielle Materialien und Klebstoffe von Nöten, da die Gefahr besteht, dass sich das Etikett, aufgrund des kleinen Gefäß-Durchmessers, an den Kanten ablöst und aufstellt oder sogar wegen der eigenen Oberflächenspannung abspringt und sich nicht zuverlässig aufbringen lässt.

Erschwert wird das Ganze bei Gefäßen mit einem Durchmesser von unter 15 mm. Beispielsweise  Spritzen, Ampullen, Stiften, Phiolen oder Teströhrchen. Hierbei können speziell anschmiegsame Etikettenmaterialien ihre Anwendung finden.

Kennzeichnung von Blutbeuteln

Blut- und Plasmabeutel werden in Kühl- und Gefrierschränken gelagert. Einige wichtige Vorschriften müssen bei der Beutel-Kennzeichnung zwingend eingehalten werden. Dies bedarf natürlicher einer besonderen Vorsicht und Fachkenntnis.

Bei der Kennzeichnung von Blut- und Plasmabeuteln kommen Etiketten zum Einsatz, die die gewünschte Sicherheit mit sich bringen und auch den Vorschriften entsprechen. Die Etiketten für die Kennzeichnung von Blutbeuteln entsprechen den FDA- und europäischen Lebensmittelvorschriften und sind vom ISEGA-Prüfinstiut nach DIN ISO 3826 für “Plastic Collapsible Containers for Human Blood and Blood Components” (Kunststoffbeutel für menschliches Blut und Blutbestandteile) zugelassen.

Kryogene Anwendungen

Gefäße, die beispielsweise Blut, Stammzellen und ganze Gewebe aufbewahren, werden bei extrem niedrigen Minusgeraden von bis zu -196°C konserviert. Bei Temperaturen von -130°C hört die biologische Aktivtät auf, daher ist eine Lagerung bei solch’ extrem kalten Temerpaturen notwendig.

Die Proben werden mit Etiketten gekennzeichnet. Wichtige Daten zum Inhalt werden auf das Etikett aufgetragen und auf das Gefäß verklebt. Das Etikettenmaterial wird dem gewünschten hohen Anspruch gerecht: Verklebung bei Raumtemperatur, bis hin zur Lagerung in flüssigem Stickstoff und in rauen Tiefkühlumgebungen sind kein Problem.

Intelligente Etiketten: RFID im medizinischen Bereich

In Apotheken, Kliniken und Krankenhäusern können Etiketten mit der intelligenten RFID-Technologie das Bestandsmanagement verbessern. RFID-Etiketten für diese Bereiche verfügen über eine einzigartige digitale Identität, die über die gesamte Lieferkette hinweg online nachvollzogen, geprüft und rückverfolgt werden kann.

Laboretiketten von Bluhm Systeme

Gerade im medinzinische und pharmazeutischen Bereich ist die Findung des richtigen Etikettenmaterials von enormer Wichtigkeit.

Somit bedarf es einiger Analysen, um das richtige Etikett zu finden. Bluhm Systeme, als Komplettanbieter für industrielle Kennzeichnung, kann Sie hierzu auf fachkundigem Weg umfassend beraten und eine genaue Analyse vornehmen.

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