Was macht der Datamatrix-Code auf der Pizza-Packung?

Zum Scannen an der Kasse reicht der EAN-Strichcode. Der zusätzliche Datamatrix-Code an der Seite der Packung hilft dabei, dass die richtige Pizza in der Verpackung steckt. Denn wenn es zu Verwechslungen im Produktionsablauf kommt, dann kann das fatale Auswirkungen haben. Der enttäuschte Kunde, der sich laut Verpackung auf “Quattro Stagioni” freut, aber “Pizza Hawaii” auspackt, ist ärgerlich genug – aber  noch das kleinste Übel. Viel schlimmer ist es, wenn durch falsch dokumentierte Inhaltsstoffe einem Allergiker ungewollt Schaden zugefügt werden könnte.

Tritt ein solcher Fehler auf, dann sind umfangreiche und teure Rückrufaktionen wie in diesem Fall notwendig.

Daher gehen immer mehr Produzenten dazu über, ihre Packmittel (Kartons, Schachteln, Etiketten) mit automatisch lesbaren Codes (Barcode oder Datamatrix-Code) zu versehen, die permanent in der Produktionsanlage überwacht und mit der Soll-Vorgabe verglichen werden. Der Code kann – wie im Beispiel der Pizza –  durchaus vorgedruckt sein. Oder es kann ein verborgener Code sein … wir berichteten kürzlich über die Verpackung der Milka-Schokolade. Möglich ist sogar, in besonders sensiblen Bereichen die Packmittel mit chargenvariablen Codes zu versehen und diese beim Verpacken als Bestandteil des Produkts zu dokumentieren.

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Also gilt auch hier: Barcode und Datamatrix helfen, Qualität und Produktionssicherheit zu steigern.