Variabler Datendruck für Gewinnspielcodes und Adressen

„Herzlichen Glückwunsch! Sie haben gewonnen!“ – Bingo! Es hat geklappt! Nach drei Kronkorken ohne Glück ist der Aktionscode auf dem vierten endlich ein Volltreffer und die Freude groß.
Aktionen oder Gewinnspiele mit Codes sind zunehmend ein beliebtes Marketinginstrument von Unternehmen, insbesondere aus dem Konsumgüterbereich. Doch wie kommen die Gewinncodes eigentlich auf die Produkte?

Für das direkte Beschriften von Produkten kommen Laserbeschrifter oder Tintenstrahldrucker in Frage.

Laserbeschrifter haben den Vorteil, dass ihre Kennzeichnungen dauerhaft abriebfest sind. Zudem arbeiten sie ohne Verbrauchsmaterialien wie Tinte oder Etiketten. Es gibt CO2-Laser, YAG-Laser oder Faserlaser. Wann welcher Lasertyp sinnvoll ist, hängt davon ab, welches Material gekennzeichnet werden soll. CO2-Laser beschriften Papier und Karton, Kunststoff, Gummi, Holz, eloxierte Oberflächen sowie Glas und Keramik. Auch für YAG-Laser sind Kunststoff, Metall und Keramik klassische Einsatzgebiete. Für echte Härtefälle wie Edelstahl oder ABS-Kunststoffe, sowie für empfindliche Kunststofffolien sind Faserlaser die richtige Wahl.

Das Beschriften von Kronkorken mit Codes ist mit einem Faserlser möglich.
Das Beschriften von Kronkorken mit Codes ist mit einem Faserlaser möglich.

Speziell für das Bedrucken von Kronkorken, Metall- oder Schraubverschlüssen mit Gewinnspielcodes oder aber auch zum Beispiel internen Kennzeichnungen gibt es den leistungsstarken Faserlaser e-SolarMark FL: Schnell und sicher bringt das Lasermarkiersystem Informationen zum Beispiel auf Kronkorken, Metall- und Kunststoffschraubverschlüsse oder auf Siegelfolien auf. Bis zu 150.000 Kronkorken-Codierungen pro Stunde mit wechselnden Inhalten sind realisierbar.

Bis zu 150.000 Kronkorken pro Stunde können mit dem Faserlaser variabel beschriftet werden.
Bis zu 150.000 Kronkorken pro Stunde können variabel beschriftet werden.

Aber auch Tintenstrahldrucker von Markoprint kennzeichnen Produkte bzw. Verpackungen zuverlässig, gleich ob sie aus saugfähigem oder nicht saugfähigem Material sind. Für die verschiedenen Materialien stehen unterschiedliche Tinten zur Verfügung. Die Markoprint-Drucker verfügen über leistungsfähige Prozessoren für eine schnelle Datenverarbeitung. Sie können bis zu 70 wechselnde 2D-Codes pro Sekunde drucken!

Variable Daten aus Datenbanken drucken

Beim Drucken variabler Daten aus Datenbanken unterscheidet man zwischen zwei Varianten:

  1. Serialisierung
  2. Adressierung

Beim Serialisieren arbeitet das Drucksystem eine Exceltabelle mit randomisierten Nummern-Codes ab. Indem die abgearbeiteten Daten zurückgespielt und gespeichert werden, wird sichergestellt, dass jeder Code  immer nur einmal gedruckt wird. Sollte das Drucksystem zwischendurch gestoppt werden, merkt das Drucksystem sich, wo es aufgehört hat und greift später nur auf die noch nicht bearbeiteten Daten zu.

Variabler Datendruck ist beim Adressieren von Massensendungen ein Thema.
Variabler Datendruck ist beim Adressieren von Massensendungen ein Thema.

Beim Adressieren druckt das Drucksystem unterschiedliche Empfängeradressen aus einer Datenbank auf Umschläge oder Zeitschriften. Dabei besteht die Möglichkeit, bestimmte Bereiche einer Datenbank auszuwählen sowie zwischen den Bereichen hin- und herzuspringen. Dies ist zum Beispiel für Lettershops wichtig, wenn Adressen nach Postleitzahlen sortiert werden müssen.

Wie Sie sehen – mit der richtigen Technik ist variabler Datendruck kein Hexenwerk!

Selma Kürten-Kreibohm

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