So kennzeichnen Sie Wein von der Ernte bis zum Regal

Es geht nicht nur um die Verkostung von Wein, sondern um das Verständnis des gesamten Prozesses, von der Weinlese bis zum Einschenken in unser Glas. Der jährliche Weinverbrauch beläuft sich auf rund 250 Millionen Hektoliter, die in über 70 Ländern weltweit produziert werden. Ohne die richtigen industriellen Kennzeichnungslösungen ist die Weinlieferkette weder vollständig noch vorschriftsmäßig. In diesem Beitrag bekommen sie einen Überblick über die einzelnen Stationen des Weines und die passenden Kennzeichnungslösungen:

Von der Ernte bis zur Abfüllung

Die Weinlieferkette beginnt mit der Ernte. Die Trauben werden entweder manuell oder maschinell geerntet. Wenn die Trauben an einem anderen Ort angebaut werden als der, an dem der Wein in Flaschen abgefüllt wird, gibt es einen weiteren Schritt in der Lieferkette. Die Trauben werden dann in Kisten – in der Regel aus Kunststoff – versandt, die mit einem speziellen Etikett versehen sind. Das Etikett auf dieser Kiste muss die folgenden Angaben enthalten:

  • Rebsorte / Art der Traube
  • Gewicht
  • Name und Anschrift des Versenders
  • Name des eingetragenen Unternehmens

Empfohlenes Bluhm-Produkt:

Label printing with Epson color label printer

Epson C3500

  • Er ist ideal für den industriellen Etikettendruck und erfüllt die Anforderungen in den Bereichen Logistik, Einzelhandel und Gesundheitswesen.
  • Kann mehrfarbige Grafiken und Bilder sowie benutzerdefinierten Text, Barcodes und fortlaufende Nummern drucken.

Weinflaschen richtig etikettieren

Der nächste Schritt im Weinherstellungsprozess ist das Pressen, um den berühmten Most zu gewinnen und die natürliche Gärung zu ermöglichen. Nach Abschluss der Gärung wird der Wein in Holzfässer umgefüllt, gefiltert und für die Flaschenabfüllung geklärt.

Als Verbraucher wissen wir, wie wichtig die Etiketten auf den Weinflaschen sind: Sie repräsentieren die Identität des Weins selbst.

Die Etikettierung ist einer der Schlüssel zur Lieferkette und zum Produktionsprozess in der Weinindustrie: Ohne Etikett können Weinflaschen weder erkannt noch in Erinnerung behalten werden.

Es handelt sich nicht um Schwarz-Weiß-Etiketten wie bei den Versandetiketten: Weinetiketten sind bekannt für ihre aufwendige Gestaltung und Grafik, da sie nicht nur die Art des Weins und die Art der verwendeten Trauben, seine Herkunft, sondern auch das Gericht, zu dem er passen könnte, mitteilen.

Diese Etiketten werden zunächst entworfen und gedruckt. Anschließend werden die Etiketten auf die Flaschen aufgebracht. Für diese Etikettierung wählen die Weinproduzenten in der Regel eine halbautomatische Lösung wie das Geset 141P. Dieses halbautomatische Etikettiersystem ermöglicht es dem Bediener, die Etikettenrolle je nach Produktionscharge auf einfache, flexible und zuverlässige Weise zu wechseln.

Empfohlenes Bluhm-Produkt:

Epson C7500 and Geset 141P

  • Halbautomatische Etikettiermaschine für die Etikettierung kleiner Flaschen
  • Kann mit vorgedruckten Etiketten oder in Kombination mit dem Epson C7500 verwendet werden.
  • Flexible Etikettierung von kleinen Chargen
  • Bis zu 30 Produkte pro Minute
  • Chargengrößen von 30 bis 1.000 Stück
  • Rundum-Etikettierung von Flaschen – akkurat und faltenfrei – dank des Wipe-On-Verfahrens.

Wie lässt sich Wein zuverlässig zurückverfolgen?

Sobald die Flasche identifiziert und etikettiert ist – und damit die Rückverfolgbarkeit, Integrität und Authentizität in der gesamten Lieferkette gewährleistet ist – wird der Wein in 6er- oder 12er-Packungen gebündelt und in Kartons zur sicheren Lieferung an die Verkaufsstelle oder den Händler verpackt. Das ist der Hauptgrund, warum Weinkartons auch etikettiert sein müssen: Der Empfänger des Kartons muss schnell verstehen, was er enthält, nämlich Marke, Sorte, Gewicht und Chargennummer.

Gerade bei der Sekundärverpackung kommen automatische Etikettierlösungen ins Spiel: Um die Produktivität zu steigern und die Effizienz zu optimieren, entscheiden sich die Weinproduzenten für automatische Etikettiersysteme, die es ermöglichen, Etiketten in Echtzeit zu drucken und anzubringen. So können Datumsangaben und variable Codes auf Klebeetiketten gedruckt werden, die dann auf Produkten unterschiedlicher Größe und Oberfläche angebracht werden.

Empfohlenes Bluhm-Produkt:

LA4050B Swing Arm

  • Der elektrische 90º-Schwenkarm ermöglicht das beidseitige Bedrucken und Aufbringen von Etiketten auf einen Karton im gleichen Zyklus.
  • Kann bis zu 60 Etiketten pro Minute aufbringen
  • Spart bis zu 80 % der Druckluftkosten durch Stromnutzung
  • Modularer Aufbau und kompakte Bauweise

Eine zunehmend verbreitete und kostengünstige Alternative zur Nachhaltigkeit ist die Direktkennzeichnung. Mit Tintenstrahldruckern ist es möglich, Codes, Daten, ein- und zweidimensionale Logos in Schwarz, Weiß oder Farbe einfach und sauber auf Weinkartons zu drucken.

Bluhm schlägt vor:

Markoprint Integra PP108

  • Druckgeschwindigkeit bis zu 150m/min
  • Hohe Auflösung von bis zu 360 dpi
  • Vollfarbige Kennzeichnung bis zu einer Höhe von 108 mm

 

Die Möglichkeiten für die Produktkennzeichnung und -verfolgung in der Weinindustrie sind endlos. Lassen Sie sich vom Bluhm-Team inspirieren und beraten. Mit über 50 Jahren Erfahrung in der Welt der industriellen Etikettierung und einer internationalen Präsenz stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Seite.

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