Schlagloch-Sticker bremst Verkehr

Was man nicht alles mit Etiketten machen kann: Ein Sticker mit einem aufgedruckten Schlagloch an die richtige Stelle auf der Straße geklebt … und alle fahren langsamer.

Die Idee: über 10 Jahre alt

…. um ehrlich zu sein: Was man mit Etiketten machen könnte. Denn diese über 10 Jahre alte Idee wurde nie in die Praxis umgesetzt. Sie hätte auch nicht dazu dienen sollen, die Fahrzeuge auszubremsen. Der schnöde Grund: eine Werbeaktion für ein KFZ-Federungssystem von „Pioneer Suspension“, dem angeblich auch Schlaglöcher nichts ausmachen. Dabei wäre ein solcher Aufkleber immer noch angenehmer als manche künstliche Buckelpiste, die man heute an vielen Stellen findet.

Eine High-Tech-Weiterentwicklung ist das von der schwedischen Firma Edeva  entwickelte „Acti-Bump“-System. Das ist sozusagen ein interaktives Schlagloch, das nur diejenigen stört, die schneller als erlaubt darüber brettern.

Im Video ist zu sehen und zu hören, wie bei den „Rasern“ die Radaufhängung leidet und die „Guten“ noch nicht einmal etwas bemerken:

Übrigens kann ein Schlagloch auch zum Kunstwerk werden, wie der Künstler Jim Bachor beweist. Unser vier Jahre alter Beitrag ist noch immer lesenswert. Vielleicht eine Anregung, an der ramponierten Straße in Ihrer Nachbarschaft selbst aktiv zu werden?

Für die Geschwindigkeitsregelung mag man Etiketten noch nicht eingesetzt haben. Aber für die Kennzeichnung im industriellen Bereich werden Sie jeden Tag milliardenfach eingesetzt. Wir stehen mit unserem Fachwissen im Bereich der Etikettenfertigung gerne zur Verfügung, um für Sie das passende Etikett zu ermitteln und anzubieten. Fragen Sie bitte an.

Bildquelle: Twitter

Kurt Hoppen

seit über 30 Jahren bei Bluhm Systeme tätig und an allen Dingen rund um Kennzeichnungstechnik, Logistik und Barcodes interessiert.

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