RFID-Faden zum Einnähen

“Smart Wearables”, so heißen Kleidungsstücke oder Accessoires, die zum Beispiel durch RFID-Komponenten “smart” gemacht wurden. Noch einfacher herstellen kann man die am Körper getragenen Gegenstände dank eines Verfahrens, das Forscher der Nottingham Trent University (NTU) um Professor Tilak Dilas  entwickelt haben. Der winzige RFID-Chip (0,5 mm x 1 mm) benötigt nämlich keine großflächige Antenne. Die Funksignale werden über einen Faden transportiert, der aufgrund seiner Form eingewebt werden kann. Die unauffällige Technik kann dann für die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt werden:
Originale von Fälschungen unterscheiden, gespendete Kleidungsstücke verdeckt in der Lieferkette verfolgen, Diebstähle vermeiden oder logistische Abläufe vereinfachen bei Inventuraufnahme und Bestandsführung.

Waschmaschinen und Trockner können den RFID-Tags nichts anhaben.

Winziger RFID-Chip: Mit bloßem Auge kaum zu erkennen

Bildquelle und weitere Informationen: Nottingham Trent University

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