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RFID macht Umkleidekabinen interaktiv

Es gibt Modemarken, bei denen das Personal ständig um die Umkleidekabinen herumschleicht, um den Kunden ungefragt eine Beratung aufzuzwingen, sobald sie auch nur einen Fuß aus der Tür strecken. Bei der Adler Modemärkte AG dürfte Ihnen das dank des sogenannten “Interactive Fitting Rooms” mit RFID-Technologie künftig erspart bleiben – darüber informiert u.a. der IT-Lösungsanbieter sys-pro GmbH, der das Projekt umgesetzt hat:

Beim Interactive Fitting Room wurde eine bereits seit zwei Jahren installierte RFID-Lösung durch ein “Digital Signage-System” ergänzt: In der digitalen Umkleidekabine befindet sich ein 23 Zoll großes Touch-Display, über das Artikelinformationen wie Produktbilder, Farben, Größen, Cross Selling Artikel und Verfügbarkeiten eingesehen werden können. Auch komplette Outfitvorschläge werden dem Kunden angezeigt. Im Ruhezustand spielt das Self Service System eine Digital Signage Promotion aus.

Sollten Sie trotzdem mit einem Menschen kommunizieren wollen, können Sie über einen entsprechenden Button eine Mitarbeiterin zu Hilfe rufen, die über ein mit dem InStore Assistant (ISA) ausgestatteten iPod eine Push-Benachrichtigung erhält. Über den ISA kann die Mitarbeiterin ebenfalls Artikel aufrufen und Verfügbarkeiten, Outfits sowie Cross Selling Artikel einsehen.

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Bildquelle: www.sys-pro.de

Da die Kabinen zudem mit Ultraschallsensoren ausgestattet sind, kann das Personal jederzeit an einem im Kabinenbereich angebrachten Tablet ablesen, ob eine Kabine belegt, frei oder nur mit Kleidungsstücken belegt ist, die wegräumt werden müssen. Außerdem wird angezeigt, wie viele Kleidungsstücke sich in der Kabine befinden.

Adler kennt sich mit RFID aus

RFID-Technologie nutzen die Adler-Filialen bereits seit dem Jahr 2015 zur Verwaltung ihres Warenbestandes. Neben den RFID-Etiketten, die an den Produkten angebracht wurde, ist in vielen Filialen der Inventur-Roboter Tory unterwegs. Er erfasst über die RFID-Tags automatisch bis zu 5.000 Artikel pro Stunde, was ihn zehnmal schneller sein lässt als einen menschlichen Angestellten. Daneben kann er auch Kunden zu gesuchten Produkten führen.

Bildquelle und weitere Informationen: www.sys-pro.de.

P.S.: RFID-Etiketten können auch mit Anlagen von Bluhm Systeme aufgebracht werden.

Antoinette Aufdermauer

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