RFID-Kofferanhänger: Gepäck leichter einchecken und aufspüren

Kaum ist die Landung am Flughafen sicher überstanden, werden die Nerven beim Warten am Gepäckband abermals strapaziert: Kommt der Koffer unbeschadet an oder ist er gar im falschen Flieger gelandet? Laut einer Studie von Airport-IT-Dienstleister SITA wurden 2018 im weltweiten Luftverkehr knapp 25 Mio. Gepäckstücke verspätet geliefert, stark beschädigt oder gestohlen. Bitter für die Betroffenen… mit nur einem getragenen Hawaiihemd in die mehrwöchige Fernrundreise zu starten, kann das Urlaubsfeeling erst mal trüben.

Nach Delta Airlines setzt neuerdings auch die Fluglinie British Airways auf die Vorteile von RFID, um seinen Passagieren solche ungewollten Abenteuer zu ersparen. Vor Reiseantritt können die Kunden einen elektronischen Kofferanhänger erwerben und per Smartphone-App mit ihren Flugdaten verknüpfen. An einem speziellen Check-in-Schalter können sie das Gepäck schnell selbst aufgeben. Eine Art Terminal erfasst alle wichtigen Daten, die über Funkwellen vom RFID-Anhänger an ihn gesendet werden. Wenn derartige Scanner an allen „Knotenpunkten“ der Gepäcklogistik aufgestellt sind, können die einzelnen Stationen der Koffer lückenlos verfolgt werden. Zwar steht eine Tracking-Funktion momentan noch nicht über die Kunden-App zur Verfügung, ist in Zukunft aber denkbar. Die International Air Transport Association (IATA) hat schon verkündet, bis 2020 die RFID-Technologie als Branchenstandard durchsetzen zu wollen.

RFID-Tags helfen Gegenstände automatisch zu identifizieren

Nicht nur in der Flugbranche, sondern auch in vielen anderen Industriezweigen bewährt sich RFID zunehmend. Die innovative Kennzeichnungstechnologie basiert auf Funkwellen (elektromagnetische Wellen im Radiofrequenzbereich), die zwischen einem Datenträger und einem Lesegerät ausgetauscht werden.

Der Datenträger ist ein sogenannter RFID-Tag, der einen Mikro-Chip mit Antenne enthält. Die Transponder sind mitunter winzig, sodass sie sehr unauffällig an oder in Behältern untergebracht werden können. RFID-Etiketten sind zudem sehr robust und können auf verschiedenste Gegenstände appliziert werden – von Einzelverpackungen über Paletten bis hin zu Containern. Ein RFID-Reader kann alle übertragenen Informationen schnell, berührungslos und ohne Sichtkontakt auslesen, sobald er sich im Empfangsradius befindet. Und das sogar für mehrere Gegenstände gleichzeitig („im Pulk“).

Auch ein großer Vorteil: RFID-Chips sind wiederverwendbar, da sich die gespeicherten Informationen jederzeit ändern, ergänzen und löschen lassen. Für das Codieren benötigt man geeignete Etikettensoftware wie NiceLabel oder Legitronic®. Diese erhalten Sie bei Bluhm Systeme – und dazu auch gleich passende Etiketten, sowie RFID-fähige Etikettendrucker und Etikettierer!

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Natalie Iwantschew

arbeitet seit 2016 im Fachbereich Online-Marketing bei Bluhm Systeme, wo sie unter anderem den internationalen Webauftritt www.bluhmsysteme.com betreut. Im Bluhm Blog berichtet sie über Wissenswertes zur industriellen Etikettierung, Inkjet-Kennzeichnung und Laserbeschriftung.
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