RFID im spielerischen Einsatz

RFID ist als Technik für den Einsatz in der automatischen Kennzeichnung bekannt. In sogenannten Smartlabels sind Chip und Antenne untergebracht. Berührungslos können Daten abgerufen und dort auch verändert werden. Dass man diese Technik auch spielerisch einsetzen kann zeigen Forscher der Disney Research Labs aus dem US-amerikanischen Pittsburgh.

Man hat nämlich dort festgestellt, dass aus den RFID-Leseantennen mehr Informationen herausgekitzelt werden können als nur die Dateninhalte. Deckt beispielsweise gerade eine Hand oder ein Finger die Antenne ab? Oder bewegt sich das Smartlabel und wenn ja: in welche Richtung und mit welcher Geschwindigkeit? Oder in welcher räumlichen Orientierung steht der Transponder gerade zur Antenne?

Und schon werden die RFID-Chips, die selbst keine Batterien oder anderen Stromversorgungen benötigen, zu Lichtschaltern für das Puppenhaus oder zu Knöpfen aus Papier in Fragebögen oder auf Kinderspielzeugen.

Erstaunliche neue Anwendungsgebiete für die neuen interaktive Papiersensoren sind in dem nachfolgenden Video zu sehen.

Bildquelle und weitere Informationen: Disney Research