RFID-Etiketten

RFID-Etiketten ermöglichen ticketloses Parken

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Was werden Ihre Kinder antworten, wenn sie einmal von ihren Enkelkindern gefragt werden, wie die Menschen früher Parkhäuser genutzt haben. „Du musstest…

  • ins Parkhaus fahren,
  • ein Ticket ziehen (worauf sich die Schranke öffnete, sofern noch freie Plätze vorhanden waren, sonst musstest du in der Schlange so lange warten, bis jemand herausgefahren ist),
  • eine Lücke suchen,
  • parken,
  • das Ticket in die Tasche einstecken,
  • erledigen, was du zu erledigen hattest,
  • das Ticket in der Tasche suchen,
  • das Ticket in den Kassenautomaten einstecken,
  • zahlen (sofern der Automat funktionierte und dann meistens mit Bargeld, teilweise nur mit Kleingeld),
  • den Wagen suchen,
  • zur Schranke fahren,
  • das Ticket einstecken (worauf sich die Schranke öffnete),
  • und schließlich das Parkhaus wieder verlassen!“

RFID-Etiketten zur Fahrzeugidentifikation

Diese Prozedur will der Parkhaus-Betreiber Apcoa mit dem Dienst „Flow“ vereinfachen: Kein Ticket mehr, keine Vor-Ort-Zahlung mehr, keine Parkplatzsuche mehr! Realisiert werden soll dies mit Hilfe von RFID-Etiketten an der Windschutzscheibe. In 200 Apcoa-Parkäusern dient dieser Chip künftig als „digitaler Schlüssel“. Sensoren erkennen den RFID-Chip und öffnen die Schranken automatisch. Gleichzeitig erfasst das System die Zeit bis zum Herausfahren, wobei sich die Schranken ebenfalls automatisch öffnen.

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Apcoa-Parkplatz-Einfahrt mit RFID-Sensor.

Begleit-App „Flow“

In der Apcoa-App „Flow“ werden die wichtigsten Einstellungen vorgenommen. Die Abrechnung erfolgt anschließend über eine zuvor hinterlegte Kreditkarte. Pro Vorgang fallen zusätzliche Gebühren in Höhe von 39 Cent an. Der RFID-Chip kostet einmalig 4,95 Euro. Die App hilft auch bei der Suche nach dem nächstgelegenen ticketlosen Parkhaus und zeigt dessen Kapazität an.

Geplant ist, dass sich über die App künftig sogar Stellplätze in den Parkhäusern reservieren lassen. Außerdem plant der Anbieter eine Bezahlung von Straßenparkplätzen per App. Bis Ende 2018 sollen alle 300 Parkgaragen von Apcoa mit RFID-Technik ausgestattet sein.

RFID wird verstärkt zur Fahrzeugidentifikation eingesetzt. Wir haben zum Beispiel über Anbieter wie Tönnjes berichtet, die dafür das sogenannte IDplate sowie Windschutzscheibenaufkleber mit integrierten RFID-Chips nutzen.

Quelle Beitragsbild: Screenshot aus der Flow-App von apcoa.


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Antoinette Aufdermauer

schreibt und bloggt über Lasern, Etikettieren und Drucken - die verschiedenen Kennzeichnungstechniken der Bluhm Systeme.

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