rfid

RFID bei Continental Automotive

Wussten Sie, dass Continental nicht nur Reifen, sondern auch Geräte für das Informationsmanagement in Fahrzeugen herstellt? Und jetzt wird der Automobilzulieferer seine intralogistischen Prozesse optimieren: Wie eine Fachzeitschrift berichtet, plant Continental Automotive, sein Supply Chain Management in ein sogenanntes Supply Network umzugestalten, das auf RFID-Technologie basiert.

RFID-Tag
RFID-Tag.

Erfolgsgeheimnis eines Supply Networks sind Daten und deren Weiterverarbeitung: Im Netzwerk tauschen die Akteure nämlich nicht nur Waren aus, sondern sind gleichzeitig selbst Teil des Prozesses. Mit Hilfe der Radio-Frequency-Identifikation können Daten und Waren automatisch weiterverarbeitet, Produktionsschritte zurückverfolgt und Sauberkeitsanforderungen überwacht werden. Außerdem lassen sich genaue und aktuelle Informationen über die Verfügbarkeit spezieller Transporteinheiten abrufen.

RFID-Tags an Ladungsträgern

Bei Continental werden künftig verschiedene Ladungsträger mit Transpondern “getaggt”. Prozessbezogene Daten wie Bearbeitungszeit, Datum und Menge will der Hersteller in einer Datenbank speichern, um einen Datenverlust bei eventueller Labelzerstörung zu vermeiden. Gleichzeitig werden die Daten an das entsprechende ERP-System weitergeleitet. Neben anderen AutoID-Technologien wie Barcode oder DataMatrix-Code soll RFID so bei Continental zum essentiellen Teil einer Smart Factory werden.

Quelle Beitragsbild: Continental Automotive.

Antoinette Aufdermauer
Latest posts by Antoinette Aufdermauer (see all)