QR-Code ist keine “Extra-Wurst” für Blinde

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Im Biergarten Meegärtle in Veitshöchheim (www.meegaertle.de) bestellen blinde und sehbehinderte Menschen die Speisen wie Spareribs oder den Kassler Teller einfach per QR-Code.

Ursprünglich hatte der Wirt Wolfgang Plinske die Speisekarte in Braille-Schrift abgebildet, doch hier fiel den blinden Gästen das Lesen nicht immer leicht. Wer zum Beispiel den Begriff Pulled Pork nicht kennt, hatte bis dato Mühe, diesen in der Speisekarte in Brailleschrift zu entschlüsseln.

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QR-Code liefert Informationen und spart Geld
Dank des QR-Codes, der einfach nur mit dem Smartphone eingelesen wird, müssen Blinde nun nicht mehr mühsam die Karte studieren. Haben Sie den Code gescannt, bekommen sie stattdesen von einer Stimme jedes Gericht der Karte vorgelesen. Und auch für Menschen, die eine Lesebrille benötigen, ist der QR-Code eine echte Hilfe.

Doch der QR-Code bietet noch einen weiteren wesentlichen Vorteil: Sollten sich irgendwann einmal Preise und Gerichte ändern, so müssen nicht neue Karten gedruckt werden. Einfach in der hinter dem QR-Code hinterlegten Datenbank bzw. auf der Webseite die Informationen anpassen – fertig.

 

Selma Kürten-Kreibohm