Industrieller Tintenstrahldrucker Linx 8900 beim Kennzeichnen an der Produktionsline Dosen

Produktivität steigern bei der industriellen Kennzeichnung

Viele Dinge bestimmen die Produktivität eines Unternehmens. In industriellen Betrieben nehmen vor allem die eingesetzten Maschinen großen Einfluss auf die Produktionskennzahlen. Ein wichtiges Maß für die Wertschöpfung von Anlagen ist die Overall Equipment Effectiveness (OEE), hierzulande auch Gesamtanlageneffektivität (GAE) genannt. Sie errechnet sich aus den folgenden Einflussfaktoren:

  • Verfügbarkeit: Zu wieviel Prozent der Gesamtzeit stand die Maschine für die Produktion ohne Stillstände zur Verfügung?
  • Geschwindigkeit: Welche Leistung erbringt die Maschine gemessen an der Zykluszeit und verarbeiteten Stückzahl im Verhältnis zur Betriebszeit?
  • Qualität: Wie hoch ist der Anteil fehlerfrei verarbeiteter Produkte an der Gesamtstückzahl?

Um die Kennzahlen bestimmen und verbessern zu können, benötigen Produktionsleiter und Projektingenieure nicht nur transparente Prozessdaten. Vor allem brauchen sie zuverlässige Maschinen und Software, die durchdachte Schlüsselfunktionen für mehr Produktivität mitbringen. Welche davon im Bereich Kennzeichnungstechnik unerlässlich sind, erfahren Sie in diesem Artikel.

☐ To-Do 1: Stillstandszeiten minimieren

Angeblich führen schon fünf Minuten Produktionsstopp in der Automobilfertigung zu durchschnittlichen Verlusten in Höhe von 100.000 Euro. Es gibt weltweit verschiedene Studien, die die jährlichen Kosten von ungeplanten Stillständen erhoben oder geschätzt haben. Sie variieren je nach Branche zwischen fünfstelligen Summen bis hin zum Millionenbetrag. Eins ist jedenfalls klar: Wenn’s nicht rund läuft, wird’s ganz schön teuer. Wie kann man dem vorbeugen?

Einfache Bedienung und Wartung

Bedienfehler sind ein häufiger Grund für fehlerhafte Kennzeichnungen. Eine intuitive Benutzerführung ist somit das A und O. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass das Gerät sehr pflegeleicht ist.

Tintenkartusche wechseln beim Inkjetdrucker Linx 8900Linx 8900 Tintenstrahldrucker mit TouchscreenHier überzeugen die industriellen Tintenstrahldrucker von Linx: Ihre großen Touchscreens mit bildgestütztem Menü und Schritt-für-Schritt-Anleitungen machen es selbst ungelernten Mitarbeitern leicht, sich schnell zurecht zu finden. Die Produktionsdurchsatz-Anzeige macht auf einen Blick ersichtlich, ob Zielwerte eingehalten werden. Verbrauchsmaterialien lassen sich mit einem Griff und ohne Werkzeug einfach nachfüllen. Die Autoflush-Funktion der Druckköpfe sorgt für schnelle, saubere Druckstarts. Auch die sehr langen Wartungsintervalle tragen zur Wirtschaftlichkeit bei. Und das Beste: Es ist kein externer Service-Techniker für die Wartung erforderlich, denn die eigenen Mitarbeiter können das Servicemodul ganz einfach selbst wechseln.

Ausgestattet für kurze Rüstzeiten

Häufige Produktwechsel sind in vielen Betrieben an der Tagesordnung. Um die Produktionsunterbrechung so gering wie möglich zu halten, sollten sich die Maschinen schnell, zuverlässig und automatisch auf verschiedenste Chargen einstellen können. Das Zukunftskonzept von Bluhm Systeme sieht vor, dass jeweilige Produktionsdaten per Knopfdruck an alle Produktionsmaschinen übertragen werden, sodass manuelle Einstellungen ganz entfallen.

USB-Schnittstellen oder integrierte Systemspeicher in Kennzeichnungssystemen erlauben schon jetzt das Hinterlegen mehrerer Druckinhalte und Einstellungen, die bei Bedarf schnell abgerufen werden können. Das gilt für Tintenstrahldrucker gleichermaßen wie für Etikettiermaschinen und Laserbeschrifter. Beispielsweise kann der Laserfolienmarkierer LFM 100 individuelle Etiketten mit ständig wechselnden Größen, Formaten und Inhalten produzieren.

rüstzeitoptimierung

Bluhm Systeme hat sogar eine Anlage zur Produktetikettierung entwickelt, die sich beim Chargenwechsel vollautomatisch umrüstet. In der Etikettieranlage Geset 314 ZDT können bis zu vier Etikettenspender verbaut werden. Position, Neigungsgrad und Abstand der Spender lassen sich im Vorfeld chargenspezifisch in der speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) der Anlage hinterlegen.

Zero-Downtime-Funktion

“Zero Downtime” bedeutet übersetzt “Null Ausfall”. Früher waren Zero-Downtime-Funktionen in großen, externen Steuerungen ausgelagert, untergebracht in großen Schaltschränken. Jetzt im Zeitalter von Industrie 4.0 bringen Bluhm Etikettierer sie von Haus aus mit, sodass Sie nicht die gesamte Produktionslinie updaten müssen.

Einfach erklärt funktioniert das so: An einer Produktionslinie stehen zwei Etikettierer in Produktions-Laufrichtung hintereinander. Während die eine Maschine etikettiert, fungiert die jeweils andere als Backup. Beide kommunizieren softwaremäßig miteinander und tauschen sich aus. Fällt das erste Gerät aus (weil beispielsweise die Etikettenrolle leer ist, ein Riemen gerissen oder ein anderer Fehler passiert), dann übernimmt das zweite automatisch. Im BluhmTV-Interview erklärt Projektingenieur Jörg Emrich, wie sich mit der Zero-Downtime-Funktion die Produktivität spürbar steigern lässt und welche verschiedenen Modi den Kunden zur Verfügung stehen.

Zero_Downtime

Smarte Verbrauchsmittel und Zubehöre

Markoprint Tintenstrahldrucker sind quasi unschlagbar, wenn es um unterbrechungsfreie Drucklösungen geht. Ein großer Vorteil dieser Thermal Inkjet-Drucker ist auch die Wartungsfreiheit, die dadurch entsteht, dass mit jedem Kartuschenwechsel gleichzeitig ein frischer Druckkopf zur Verfügung steht. Dank der innovativen SmartCard-Funktion haben Ihre Bediener dabei keinen Aufwand: Die intelligente Kartuschenüberwachung identifiziert die eingesetzte Kartusche sowie den Tintentyp und stellt automatisch die richtigen Parameter für optimale Druckergebnisse ein. Zusätzlich wird der Tintenfüllstand erkannt und an den Controller gemeldet, damit es nicht zu unerwarteten Ausfällen kommt. Die patentierte Click’n’Print-Halterung macht den Kartuschenwechsel zum Kinderspiel.

drop-on-demand

NonStop-Printing-Funktion:

Für eine besonders hohe Anlagenverfügbarkeit sorgt der NonStop-Printing-Druckkopf. Es handelt sich hierbei um zwei Druckköpfe, die jeweils im Wechsel drucken. Muss eine Kartusche getauscht oder gereinigt werden, druckt die zweite Kartusche automatisch alle zwischenzeitlichen Druckaufträge. Dadurch ist ein Stoppen der Anlage unnötig. Indem erst die eine Kartusche und dann die andere leergedruckt wird, verdoppelt sich die Systemreichweite bis zum nächsten Kartuschenwechsel.

Markoprint ZTV Zentrale Tintenversorgung von Bluhm SystemeZentrale Tintenversorgung:

Das Bulksystem Markoprint ZTV HP fasst mit 400 Millilitern mehr als zehnmal so viel Tinte wie eine einzelne HP-Kartusche. Das minimiert nicht nur die Zahl der notwendigen Kartuschenwechsel, sondern reduziert auch langfristig die Kosten. Durch den geringeren Tintenpreis amortisiert sich das System schnell, wenn sehr viel gedruckt wird.

Frühzeitige Warnhinweise und technischer Support

Geräte, die “mitdenken” können, beugen stressigen Situationen vor. Es ist zum Beispiel sehr hilfreich, wenn Etikettiersysteme über eine integrierte Warneinrichtung verfügen, die das nahende Ende der Etikettenrolle rechtzeitig ankündigen.

Professionelle Etikettendrucker wie die Modelle aus der Zebra ZT400-Serie kommen ebenfalls mit praktischen Funktionen: Sollte der Drucker aufgrund eines Fehlers anhalten, erscheinen auf dem großen Display farbcodierte Warnungen, die auch aus der Ferne erkennbar sind. So wissen Sie immer sofort, was erforderlich ist, um den Drucker in Betrieb zu halten.

Ähnliche Features beherrschen natürlich auch gute industrielle Tintenstrahldrucker, wenn in absehbarer Zeit Tinte oder Solvent aufgefüllt und nachbestellt werden müssen. Über entsprechende Schnittstellen können individuelle E-Mails und SMS in Echtzeit getriggert werden.

Schneller Support durch das Bluhm Service-Team
Bluhm Technischer Support HotlineUnsere Hotline-Mitarbeiter nutzen smarte Technologien und Apps, um Ihnen schnelle Hilfe aus der Ferne anzubieten. Ein neuartiger Service ermöglicht sogar Offline-Zugriff auf Ihre Maschinen anhand eines Fotos.

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☐ To-Do 2: Prozesssicherheit checken

Höhere Sicherheit in allen Abläufen verringert die Fehlerquote und den Ausschuss. Worauf ist hier besonders zu achten?

Datenmanagement-Optionen

Praktisch sind USB-Schnittstellen oder Cloudspeicher, die das Sichern, Kopieren und Wiederherstellen von geprüften Kennzeichnungseinstellungen (z. B. hinterlegten Textinhalten) ermöglichen. Ausgabe- und Linienstopp-Protokolle geben wichtigen Aufschluss über die Laufzeiten. Eine Aktivitätshistorie kann dabei helfen, Probleme zu identifizieren und Mitarbeiterschulungen sowie Geräteeigenschaften optimal anzupassen.

Angepasst an die Produktionsumgebung

Nassreinigung? Kein Problem beim Etikettierer Alpha HSM!

Raue Bedingungen durch Hitze, Kälte, Staub und Nässe machen elektronischen Geräten zu schaffen. Das Kennzeichnen bei extremen Temperaturen setzt spezielle Ausstattung voraus. Womöglich müssen Klimaeinhausungen, Lüfter oder Heizer verbaut werden. Gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und Staub ins Gehäuse beugt auch die richtige IP-Schutzart vor.

Doch nicht nur Ihr Kennzeichnungssystem ist betroffen: Die Hafteigenschaften von Etiketten und Tinte müssen ebenfalls auf die Umstände bei der Lagerung, Applikation und Lieferung abgestimmt werden. Die Experten von Bluhm Systeme können Sie in jedem Fall bedarfsgerecht beraten!

Alternativen erwägen

Setzen Sie bereits die ideale Kennzeichnungslösung für Ihre Anwendung ein oder kommt ein Umstieg infrage? Immer beliebter werden Laserbeschrifter. Sie erreichen nicht nur sehr hohe Codiergeschwindigkeiten, sondern sind mit bis zu 100.000 Betriebsstunden sehr langlebig. Da sie weder Verbrauchsmaterialien erfordern, noch Verschleißteile beinhalten, sorgen sie für Prozesssicherheit und verursachen keine Produktionsstopps. Kein Nachbefüllen, keine Wartung: Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern spart zudem Zeit und Geld.

☐ To-Do 3: IIoT-Software einsetzen

Das Industrial Internet of Things (IIoT) – darunter versteht man das Internet der Dinge im industriellen Umfeld – liefert sichtbare Echtzeitdaten zu Betriebsabläufen. Über diese Technologie können Sie Ihre Produktionslinie besser verwalten und gleichzeitig mehr Zeit in andere strategische Projekte stecken.

Fernüberwachung und Fernzugriff

Via Remote-Funktion können Sie ortsunabhängig jederzeit auf Ihr Kennzeichnungssystem zugreifen, Details zum Gerätestatus abfragen und Konfigurationseinstellungen ändern. So können Sie Reaktionszeiten verkürzen und unnötige Ausfallzeiten minimieren.

Zu nennen ist Linx PrinterNet als sichere, cloudbasierte Software, mit der Sie von überall aus den Echtzeit-Status Ihrer Continuous-Inkjet-Drucker überwachen und steuern können. Warnhinweise, Verbrauchsmittelbedarf oder Fehlermeldungen werden direkt ans Smartphone übermittelt. Ein anpassbares Dashboard gibt sofort Überblick über die Produktivität der Drucker in Ihrer Produktion.

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Linx Printernet in der Produktion auf dem ComputerbildschirmVereinbaren Sie mit unserem Beratungsteam einen Termin für eine Live-Präsentation von Linx PrinterNet:

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Predictive Maintenance

Die vorausschauende Instandhaltung nutzt Echtzeit-Daten, um bedarfsgerechte Wartungen zu ermöglichen. Dabei erfassen Sensoren bestimmte Mess- und Produktionsdaten der vernetzten Anlagen. Die angeschlossene IoT-Software kann daraus Wartungsinformationen ableiten. Auf diese Weise lassen sich ungeplante Stillstände vorhersagen, noch bevor sie wirklich eintreten.

Datenbasierte Grundlage für höhere Betriebseffizienz

In modernen Produktionen sitzen Kennzeichnungssysteme zumeist an “neuralgischen Punkten” zwischen Kameras, Scannern und Sensoren. Also genau an jenen Stellen, an denen wichtige Daten zu Qualität, Performance und Schwachstellen der Produktionsanlagen erfasst werden. Fließen diese Daten in einen zentralen Pool, lassen sich daraus mit geeigneter Software relevante Produktionskennzahlen erfassen, sammeln und auswerten.

Bluhm Systeme kann bereits die passende Lösung liefern: Mittels der Automation-Software Bluhmware können Kennzeichnungssysteme in die Lage versetzt werden, Optimierungspotenziale ausfindig zu machen, die Produktion sicherer zu machen und die gesamte Produktivität zu steigern.

Lesetipp: Digitalisierung bei der Produktkennzeichnung
Durch das Vernetzen und zentrale Steuern der Kennzeichnungssysteme eröffnen sich ganz neue Möglickeiten für die Prozessoptimierung in der Produktion. In unserem Whitepaper erfahren Sie, wie Sie die Digitalisierung in Ihrem Unternehmen erfolgreich einsetzen!

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Gerne zeigen wir Ihnen persönlich auf, wie Sie die Produktivzeit in Ihrem Betrieb durch unsere leicht integrierbaren Kennzeichnungslösungen erhöhen können. Teilen Sie uns einfach Ihren Terminwunsch für eine Beratung vor Ort (oder per Videokonferenz) mit!

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Natalie Gwenner