Nutri-Score für Lebensmittel bald in deutschen Supermärkten

Nutri-Score: Lebensmittelampel kommt ab November 2020

Im August 2020 verabschiedete die Bundesregierung die Nutri-Score Verordnung und schaffte entsprechende Rechtssicherheit: Ab November 2020 sollen sich die Verbraucher flächendeckend mit einem Blick über den Nährwert eines Lebensmittels informieren können. Zwar wird die Verwendung der Lebensmittelampel nicht vorgeschrieben, aber die Bundesministerin äußerte eine “klare Erwartung” an die Nahrungsmittelindustrie, die Produktkennzeichnung zu verwenden.

Somit folgt Deutschland dem Beispiel anderer EU-Länder wie Frankreich, Belgien und Spanien, die das vereinfachte Nährwert-Logo bereits einsetzen. Zudem gibt es bereits Unternehmen wie beispielsweise Danone, die den Nutri-Score schon jetzt nutzen. 

Über die Website des französischen Ernährungsministeriums können sich Unternehmen für den Nutri-Score registrieren und die Werte selbst ausrechnen. Mit der richtigen Kennzeichnungstechnik sind Hersteller für die Neuerung bestens gerüstet.

So funktioniert der Nutri-Score

Wie gesund ein Lebensmittel wirklich ist, lässt sich nicht immer leicht erkennen. Zwar ist eine Nährwerttabelle auf der Verpackung gesetzlich vorgeschrieben, doch nur wenige Verbraucher wissen, was die Angaben für die Ernährung bedeuten. Wie viel Fett, Zucker und Salz ist nun okay oder schlecht?

Der Nutri-Score ist eine fünfstufige Farbskala mit Buchstaben (A bis E) auf der Vorderseite der Verpackung. Dabei steht ein “A” in Grün für die günstigste und ein “E” in Rot für die ungünstigste Nährstoffzusammensetzung. Das System macht verschiedene Produkte einfacher vergleichbar.

Nutri-Score
Bildquelle: Santé publique France

Um den Nutri-Score eines Lebensmittels zu ermitteln, wird die Menge ungünstiger und günstiger Inhaltsstoffe auf 100 Gramm (bei Getränken und Suppen auf 100 Milliliter) als Zahl gewichtet und miteinander verrechnet. Ein hoher Gehalt an gesunden Bestandteilen wie Ballaststoffen, Eiweißen, Obst und Gemüse führt zu einer günstigeren Bewertung. Problematische Bestandteile wie gesättigte Fettsäuren, Zucker und Salz schlagen sich negativ auf den Score aus.

Anhand der Gesamtpunktzahl wird das Produkt in die jeweilige Stufe eingeordnet. Je niedriger die Punktzahl, desto höher ist die Nährwertqualität des Produktes.

EU-weite Kennzeichnungspflicht gefordert

Verbraucherverbände und Bürgerinitiativen wie die “Pro-Nutriscore” fordern schon seit Jahren von der EU die Einführung einer Kennzeichnungspflicht. Auch viele Unternehmen aus der Industrie befürworten die Lebensmittelampel. Insbesondere Marken, die Produkte mit gesunden Zutaten verkaufen, könnten von der positiven Werbewirkung profitieren.

Etikettierlösungen für die Lebensmittelindustrie

Ob mit oder ohne Nutri-Score: Bei der industriellen Kennzeichnung in der Nahrungsmittelbranche gibt es viel zu beachten!

Gerne beraten wir Sie persönlich zur passenden Lösung für Ihr Unternehmen – sprechen Sie uns einfach an! Bluhm Systeme ist deutscher Hersteller von erstklassigen Kennzeichnungslösungen und verfügt über ein weltweites Verkaufs- und Servicenetzwerk.

Jetzt Kontakt aufnehmen

 

Natalie Iwantschew

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