Neues vom Bluhm Fonds

Es ist mal wieder Zeit, über den Bluhm Fonds zu berichten. Unsere regelmäßigen Leser wissen ja aus vergangenen Mitteilungen: Ein gemeinnütziger Verein, dessen vollständiger Name Programm ist „Bluhm Fonds – Verein zur Unterstützung Notleidender und Bedürftiger e.V.“.  Wir können in diesem Jahr unser 20-jähriges Jubiläum feiern und haben in dieser Zeit in vielen Hundert Einzelfällen geholfen. Alles zusammengerechnet ergibt sich ein stattlicher Betrag, für den man auch ein sehr schönes Einfamilienhaus in guter Lage erwerben kann. Haben wir aber nicht. Wir haben das Geld denjenigen gegeben, die es nötig haben.

„WIR“ – wer ist das?

Etwa 70 Mitglieder, die meisten Mitarbeiter, Gesellschafter und Geschäftsfreunde des Unternehmensverbundes, unterstützen den Verein mit Beiträgen und Spenden. Ganz besonders die Familie Bluhm steuert Jahr für Jahr einen wichtigen Teil bei.

Der Bluhm Fonds arbeitet mit Netzwerkpartnern aus dem sozialen Bereich zusammen, die sehr oft mit den akuten Notlagen in Berührung kommen und – was besonders wichtig ist – die Menschen und Familien in Not dann auch fachlich gut begleiten und betreuen können.  Die Partner-Organisationen schätzen, wie schnell und unkompliziert wir handeln können: Sofort eine Strom- oder Gasrechnung bezahlen, damit die Versorgung nicht abgedreht wird. Behandlungskosten und dringend notwendige Dinge im Bereich Gesundheit bezahlen, für die kein Geld da ist und für die es keine kostendeckenden Zuschüsse gibt: Brillen, Gebisse, Fahrtkosten. Rückständige Mieten ausgleichen, damit die Familie nicht auf der Straße landet. Schulbücher bezahlen. Eine Autoreparatur ermöglichen.  Und so geht es weiter – bis zu 85 mal pro Jahr. Keine sehr „publikumswirksamen Hilfen“ über die man umfangreich berichten könnte, ohne dass sich die Betroffenen vielleicht selbst erkennen. Aber für die Notleidenden absolut wichtig.

Es gibt einige Projekte, die wir ebenfalls unterstützt haben, die allgemein interessant sind und die auch etwas über unsere Arbeit sagen. Über einige Beispiele möchten wir heute berichten:

Tafel Linz e.V.

Wir sind sehr stolz darauf, vor 10 Jahren als eines der Gründungsmitglieder dabei geholfen haben, die Tafel Linz e.V. zu gründen. Damals haben wir unter anderem das Geld für die Anschaffung des ersten Fahrzeugs gespendet, damit die Abholung der Lebensmittel durchgeführt werden konnte. Mittlerweile steht die Tafel schon lange auch finanziell auf eigenen Füßen, sodass wir hier nur noch einen bescheidenen Jahresbeitrag entrichten müssen. 90 freiwillige Helfer sorgen für die tägliche Abholung der Waren von den Einzelhandelsgeschäften der Region, für die Sortierung der einwandfreien Nahrungsmittel in Körbe und für die Ausgabe an die Personen, die über die Verbandsgemeinden eine Berechtigungskarte erhalten haben. Über 36.000 Lebensmittelkörbe wurden in der Zeit seit der Gründung verteilt. Geschätzter Warenwert: über 1,1 Mio. Euro. Das alles wäre normalerweise im Abfall gelandet!

Der erste Wagen ist natürlich schon lange durch ein neueres Modell ersetzt. Aber es gibt noch ein Bild davon.

Tischtennisverein

In der Satzung unseres Vereins ist auch festgehalten, dass wir die „Förderung der Jugend- und Altenhilfe“ betreiben können. Wir erfuhren im letzten Jahr von einem Tischtennisverein in der unmittelbaren Umgebung, dass er seine Jugendarbeit einstellen muss. Die bescheidene Aufwandsentschädigung, die der Jugendtrainer bis dahin erhielt, konnte aus den Mitteln der Mitglieder nicht mehr bestritten werden, weil gerade einiges an Ausstattung ersetzt werden musste. Gerade in einer Zeit, in der die Integration von Geflüchteten ein wichtiges Thema für alle sein muss, ein völlig falsches Signal. Wir haben geholfen, die Jugendarbeit für einen bestimmten Zeitraum wieder ermöglicht und damit geholfen, der Sache wieder Schwung zu geben.

Spielgeräte für Kindergärten in Südafrika

„Ja, wie kommt denn der Bluhm Fonds nach Südafrika?“ – werden Sie sich vielleicht fragen. Durch eine junge Frau aus der Region, die im Rahmen eines Sozialprojekts einen einjährigen, freiwilligen und ehrenamtlichen Aufenthalt in einem südafrikanischen Kindergarten absolviert. Wir hörten im Vorfeld von den sehr schwierigen Verhältnissen dort. Der Kindergarten erhält keine öffentlichen Zuschüsse und betreut Kinder aus zwei nahegelegenen Wellblechsiedlungen. Er wird von einer privaten Initiative betrieben und benötigt Spenden.
Wir gaben ihr die Aufgabe, vor Ort Ausschau nach den notwendigsten Anschaffungen zu halten. Schon kurz nach ihrer Ankunft kam die Rückmeldung: Am dringendsten ist die Reparatur des Plumpsklos, dann folgen Spielgeräte für die Kinder – auch für einen Kindergarten aus dem Nachbardorf mit gleichem Träger.

Die Reparatur ist gelungen, wie die Fotos beweisen.

 

So sah es vorher aus ….
… und so nachher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einige Spielgeräte sind schon angeschafft und aufgebaut, andere noch im Bau.

Ein Trampolin in der afrikanischen Savanne

Und am Ende hat das Geld sogar noch für die zwei Scooter im Titelbild dieses Beitrags gereicht, auf dem ganz stolz die beiden Zwillinge Oratile und Onthatile sitzen.

Das Foto zeigt: Scheint Spaß zu machen. Und das motiviert Sie sicherlich spontan, auch zu helfen. Dann finden Sie alles Notwendige für Ihre Mitgliedschaft oder Einmal-Spende auf der Webseite des Bluhm Fonds www.bluhmfonds.de . Abzugsfähige Spendenquittung erhalten Sie umgehend. Schon im Voraus vielen Dank.

Aber auch bei Fragen oder für Projektvorschläge stehen wir gerne zur Verfügung. Bitte E-Mail an @info(at)bluhmfonds.de

 

Kurt Hoppen

seit über 30 Jahren bei Bluhm Systeme und an allen Dingen rund um Kennzeichnungstechnik, Logistik und Barcode interessiert.

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