Nach dem Barcode kommt der Schallcode

Eine Gruppe von Forschern an der Carnegie Mellon University im amerikanischen Pittsburgh haben eine neue Methode der Datencodierung entwickelt: den “Acoustic Barcode”. Rillen werden in verschiedenen Abständen in eine Oberfläche eingebracht. Durch gleichmäßiges Darüberfahren mit einem Fingernagel oder einem Gegenstand entstehen Geräusche, die mit einem Mikrofon aufgenommen und im Computer ausgewertet werden können. Durch die unterschiedliche Länge der Pausen entsteht eine Art Morsecode, der dann vom Computer in Zahlen oder Codes umgesetzt werden kann. Der herkömmliche Barcode funktioniert ja ähnlich, nur dass dort eben optisch die Abstände ermittelt werden.

Die Forscher stellen in einem Video das Verfahren vor und haben auch gleich eine ganze Menge Ideen für mögliche Anwendungen.

So ist beispielsweise denkbar, mit einem Smartphone sowohl die Geräusche zu erzeugen, als auch mit dem eingebauten Mikrophon sofort aufzunehmen. Statt Zahlencodes zu ermitteln könnten damit z.B. Befehle automatisiert angestoßen werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von Chris Harrison, die auch ein Dokument enthält mit technischen Erläuterungen zum Verfahren.

 

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