Lua – der Blumentopf mit Gesicht und Gefühl

SmartWatch, SmartPhone, SmartHome … kennen wir alles schon. Ein weiteres SmartDingsBums hat Vivien Müller entwickelt: Den SmartBlumentopf – oder englisch: SmartPlanter. Der Luxemburger Designer hat dem bisher unscheinbaren und passiven Fensterbrett-Bewohner „Pflanze“ ein Gesicht verpasst. Dank der lustigen Anzeigen wird sie lebendig und fast zum Haustier.

Fast wie ein Tamagotchi aus den 90ern

Programmiert wird Lua – so heißt das Teil – mit der speziell entwickelten Lua-Software. Aus den dort eingegebenen Parametern wird ein QR-Code erzeugt. Den zeigt man Lua. Die eingebaute Kamera decodiert ihn und Lua führt die Befehle aus. Einige Sensoren messen permanent den inneren Zustand: Temperatur, Feuchtigkeit, Lichteinfall, Bewegung.

Das Ergebnis wird auf dem Display angezeigt:

– Durstig: Wenn die Bodenfeuchtigkeit unter den definierten Schwellenwert fällt, muss gegossen werden.
– Krank: Zu viel Wasser kann die Pflanze töten. Mit dem Gießen warten, bis Lua wieder Durst hat.
– Vampir: Wenn sie nicht genügend Licht bekommt wird Lua nach einigen Tagen zum Vampir.
– Schielen: Auch zu viel Licht kann der Pflanze schaden. Wenn Lua schielt, sucht sie nach Schatten.
– Kalt: Wenn die Temperatur weiter sinkt, wird Lua spätestens am nächten Tag niesen.
– Heiß: Temperatur zu hoch.

Zusätzlich gibt es weitere Animationen für Gefühle und Bedienhinweise:

– Glücklich: Lua geht es wieder gut.
– Verwirrt: Lua konnte deinen QR-Code nicht lesen.
– Zwinker: Lua wurde ein QR-Code gezeigt hat ihn verstanden.
– Aufwachen: Lua sieht eine Bewegung und folgt ihr mit den Augen.
– Müde: Lua wird wieder einschlafen, wenn es keine Bewegung mehr sieht.
– Mürrisch: Lua denkt, dass es bald Regen gibt.

Auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo wurde genügend Geld von Erstbestellern eingesammelt, sodass die Serienproduktion anlaufen kann. Die ersten Exemplare sollen im Dezember die Kunden erreichen. Im folgenden Video ist zu sehen, wie das Teil funktioniert:

Aktuelles Whitepaper von Bluhm Systeme

 

Sobald die Fensterbank in Ihrem Büro vollständig mit Lua digitalisiert worden ist wollen Sie sicher sofort mit Ihrer Produktion weitermachen. Für Ihre neue SmartFactory ist moderne Kennzeichnungstechnik unerlässlich. Wir haben in einem Whitepaper zusammengestellt, wie man mithilfe von Bluhm Systeme Industrie 4.0-Szenarien in der eigenen Produktion realisiert.

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Bildquelle: Lua / Indiegogo

Kurt Hoppen

seit über 30 Jahren bei Bluhm Systeme tätig und an allen Dingen rund um Kennzeichnungstechnik, Logistik und Barcodes interessiert.

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