Kennzeichnung in den 1970ern

Wie wurde eigentlich früher gekennzeichnet? Früher gab es beispielsweise kleine Flexodruckmaschinen. Dafür musste für jeden Textinhalt zuvor eine Druckvorlage erstellt werden. Das schnelle Drucken von Etiketten, die sich – über laufende Nummern hinaus – voneinander unterscheiden, war nicht möglich. Deshalb war die Einführung von elektronischen Drucksystemen Ende der 1970er Jahre revolutionär und prägend für die Verpackungsbranche.

Eines der ersten elektronischen Druck-Systeme  hieß Legitronic und kam 1977 auf den Markt. Ab 1979 folgten die Labelex-Systeme, unter anderem der elektronische Nadeldrucker ET 235 Super. Die Steuerung erfolgte bei diesem Gerät über eine Eingabetastatur mit einem einzeiligen Display. Programm und Daten wurden auf einem Magnetband gespeichert, denn Diskettenlaufwerke sowie Festplatten gab es erst kurze Zeit später. Im Zuge der technischen Weiterentwicklung wurden die Systeme immer komfortabler und leistungsfähiger. Das erste Kompakt-System Labelex ST 239 verfügte beispielsweise über eine Kamera zum Einlesen von Grafiken und Logos, die unmittelbar auf das Etikett gedruckt werden konnten.
Erst mit diesen elektronischen Drucksystemen und entsprechenden Erweiterungen der Technik konnte auch das anschließende Aufkleben der Etiketten automatisiert werden, so wie es heute tägliche Praxis in vielen Bereichen der Industrie ist.

Ein Bild vom heutigen Stand der Technik können Sie sich hier machen: www.bluhmsysteme.com

 

 

 

Selma Kürten-Kreibohm

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