Intellilog: Temperaturlogger mit RFID-Funktion

Zuletzt aktualisiert am

Bei vielen Produkten ist die lückenlose Überwachung der Temperatur während der Lagerung, des Transports und der Auslieferung sehr wichtig. Ob bei Medikamenten, bei Nahrungsmitteln oder einfach bei Blumen kann eine Unterbrechung der Kühlkette eine fatale Wirkung haben. Bisher gibt es für die Kontrolle nur aufwendige Elektronik-Bauteile, die der Lieferung beigefügt werden. Beim Empfänger sind die Daten mit spezieller Software auszulesen. Anschließend gehen Sie per E-Mail oder in anderer Form an den Absender zurück. Auch die Datenlogger müssen wieder an ihren Ursprungsort zurück. Das ganze Prozedere ist sehr fehleranfällig und teuer.

Biegsam wie ein Etikett

Das Unternehmen Intellilog aus Kirchheim-Teck (Nähe Stuttgart) hat ein neues Produkt auf Basis der RFID-Technik entwickelt, das demnächst in Serie geht. Durch seine Biegsamkeit kann der Intellilog-Temperaturlogger wie ein Etikett aufgeklebt werden. Bei höheren Stückzahlen wird er preislich so günstig sein, dass er sogar an mehreren Stellen in einer Lieferung angebracht sein kann. So sind auch Temperaturschwankungen innerhalb einer größeren Lieferung zu registrieren. Das Auslesen mittels NFC-Technik und das Hochladen in die sichere Cloud-Aanwendung der Entwickler erfolgt mit einem handelsüblichen Smartphone. Die Informationen stehen dort allen autorisierten Geschäftspartnern der Lieferkette zur Einsichtnahme zur Verfügung.

Batterie und Antenne gedruckt

Die Komponenten des Loggers werden von der Batterie bis zur Antenne gedruckt und um den Chip ergänzt, sodass der gesamte Verbund einen Schutzgrad von IP67 erreicht (Staubdicht, Sogar bei kurzzeitigem Untertauchen unter Wasser noch funktionsfähig).

Die verschiedenen Schichten des Intellilog-Temperaturloggers: Batterie und Antenne sind gedruckt.
Fast so dünn wie ein Etikett
Mit dem Smartphone einfach auszulesen

Der Speicher reicht für bis zu 4.000 Messwerte im Temperaturbereich zwischen -20°C und +60°C. Das Log-Intervall ist einzustellen zwischen 1 Sekunde und 9 Stunden. Die Lebensdauer der Batterie ist abhängig vom eingestellten Rhythmus: Bei einem 10 Sekunden-Intervall hält sie 3 Monate lang, bei einem Intervall > 1 Minute über 6 Monate und bei einer Messung alle 10 Minuten über 7 Monate. 

Bildquelle und weitere Informationen: Intellilog

 

 


Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?

Abonnieren Sie unseren Newsletter, um monatlich die besten Artikel per E-Mail zu erhalten:


Unser Newsletter enthält Informationen zu unseren Produkten, Angeboten, Aktionen und unserem Unternehmen. Sie können sich jederzeit wieder austragen, etwa über den "Hier abmelden"-Link in jedem Newsletter. Hinweise zum Datenschutz, Widerruf sowie Erfolgsmessung und Protokollierung erhalten Sie hier.


Teilen Sie diesen Beitrag in den Sozialen Medien:

Kurt Hoppen

seit über 30 Jahren bei Bluhm Systeme und an allen Dingen rund um Kennzeichnungstechnik, Logistik und Barcode interessiert.

Letzte Artikel von Kurt Hoppen (Alle anzeigen)

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

5 × eins =