Inkjet oder Laser: Wer markiert welche Oberflächen?

Oberflächen, die professionell gekennzeichnet werden sollen, lassen sich einteilen in saugfähige bzw. poröse Substrate (z. B. Karton, Holz, Papier) und nicht-saugfähige bzw. glatte Substrate (z. B. Kunststoff, Metall, Glas).

An der jeweiligen Beschaffenheit und Farbe der zu markierenden Oberfläche orientiert sich bei Inkjet-Druckern die verwendete Tinte. Neben wasser-, öl- und solventbasierten Varianten gibt es zum Beispiel auch pigmentierte, alkohol-, fett- sowie kondensatresistente Tinten.

Bei den Lasermarkierern entscheidet die Oberfläche über das angewendete Markierverfahren. PET wird hier beispielsweise mit einem anderen Verfahren gekennzeichnet als Metall.

Drop-on-Demand Oberflächen

Bei Thermischen Inkjet-Druckern kann je nach zu bedruckender Oberfläche zwischen wasserbasierten und solventhaltigen Tinten gewählt werden. Zudem gibt es verschiedene Tinten für spezielle Anwendungen: UV-Tinten ermöglichen eine (unsichtbare) Beschriftung, die nur unter Schwarzlicht erkennbar ist. Mit pigmentierten Tinten lässt sich ein deutliches Schriftbild auf dunklen Untergründen realisieren.

Continuous Inkjet Oberflächen

Fettdruchdringende Tinte für Linx Continuous Inkjet DruckerCIJ-Tinten werden mit Solvent gemischt. Auch hier gibt es eine große Tintenvielfalt wie (schwach-)pigmentierte Tinten, die einen deutlichen Kontrast zur bedruckten Oberfläche garantierten oder Fett durchdringende Tinten, die Lebensmittelverpackungen, die von einem Ölfilm überzogen sind, abriebfest kennzeichnen können. Thermochrome Tinten eignen sich für Anwendungen, bei denen die erfolgte Wärmebehandlung der Produkte kontrolliert werden muss. Mit Food-Grade-Tinten kann sogar eine direkte Lebensmittelkennzeichnung erfolgen.

Oberflächen zur Lasermarkierung

Beim Natural Branding werden Informationen wie Bio-Siegel oder PLU Code direkt auf das Produkt aufgebracht.

Bei der Laserbeschriftung richtet sich die jeweilige Markiermethode nach der Beschaffenheit und Farbe der zu markierenden Oberfläche. Neben Metallen, Kunststoffen, Gummi, Glas, Keramik, Papier und Pappe sowie Textilien können auch organische Materialien wie Holz, Obst oder Gemüse lasermarkiert werden. Als Verfahren stehen Gravieren, Anlassen, Aufschäumen, Karbonisieren oder Abtragen zur Auswahl.

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Antoinette Aufdermauer

schreibt und bloggt über Lasern, Etikettieren und Drucken - die verschiedenen Kennzeichnungstechniken der Bluhm Systeme.
Antoinette Aufdermauer

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