RFID Chips

Implantierte RFID-Chips – Das erste Langzeit-Fazit

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Während der Cebit 2016 war es die Top-Meldung schlechthin. Auf einem Messe-Stand konnte man sich als Besucher kleine RFID Chips ins Handgelenk implantieren lassen, um zu testen, welche Vorteile das bringt. Aktuell gibt es erste Erfahrungs-Berichte von Nutzern, die seit über einem Jahr mit Technik in der Hand leben.

Ein Chip so groß wie ein Reiskorn

Die Marketing-Aktion des Unternehmens auf der damaligen Cebit blieb kein Einzelfall. Vor knapp einem Jahr ließen sich rund 50 Mitarbeiter des Technologieunternehmens „Three Square Market“ freiwillig einen RFID Chip in die Hand einsetzen. Sie wollten u.a. Erfahrungen sammeln, ob die Radio Frequency Identification (RFID) im Körper nur Spielerei oder zukünftig eine ernstzunehmende Bereicherung für Unternehmen sein kann. Der Chip im Handgelenk ist passiv, enthält keine Batterien und bezieht Energie, wenn ein RFID-Lesegerät Daten von ihm abruft. Türen ohne Schlüssel öffnen, Computer entsperren, am Getränkeautomat bezahlen allein durchs Hand auflegen: Laut erstem Fazit haben nur zwei Mitarbeiter im Test-Unternehmen den Chip wieder entfernt. Aber auch nur, weil sie das Unternehmen verlassen hatten, berichtet heise.de. Der andere Teil sei weiterhin sehr zufrieden mit den Vorteilen und nutze sie regelmäßig. Sogar 30 weitere Mitarbeiter sind mittlerweile dazu gekommen.

Nutzen im Alltag relativ begrenzt

Fans der Chips gefällt vor allem die Vorstellung ein klein wenig zum Cyborg zu werden und die Technik um sich herum allein mit einer Handbewegung zum Leben zu erwecken. Die Realität sähe aber anders aus, berichtet das Nachrichtenmagazin t3n.de. Es fehle aktuell noch an passendem Zubehör, das sich mit dem Chip in der Hand bedienen ließe. Zwar gäbe es RFID-Schlösser für die eigene Wohnung, aber in Mehrfamilienhäusern wird das schon schwieriger. Smartphones mit RFID-Technik entsperren geht auch nicht mit allen Modellen – es bleibt also aktuell bei einem interessanten Science-Fiction Gedanken.

Der Einsatz von RFID Chips in Produktion, Logistik und Handel

Sehr viel etablierter sind RFID-Lösungen aber im professionellen Bereich. Sie ermöglichen bspw. die automatische Identifikation von Produkten und Transportbehältern. Mit den RFID-Lösungen von Bluhm Systeme können Sie RFID-Etiketten erstellen, drucken und automatisch applizieren. Die Labels enthalten einen RFID-Transponder – ein Mikro-Chip mit Antenne, auf dem Daten gespeichert, verändert und gelöscht werden können. Ein RFID-Lesegerät kann sie auslesen und codieren.

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Bild: Three Square Market


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Stefan Leske

Stefan Leske

leitet das Marketing bei Bluhm Systeme und berichtet über alle News aus den Bereichen Kennzeichnungstechnik, Logistik, Handel und RFID.
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