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HLF kennzeichnet Leisten mit fünf verschiedenen Systemen von Bluhm

Die Heberndorfer Leistenfabrik GmbH (HLF) im thüringischen Wurzbach ist mit einer Produktionskapazität von 75 Millionen Metern pro Jahr einer der großen deutschen Fuß- und Profilleistenhersteller. Das entspricht mehr als zwei Metern Leisten pro Sekunde im Rund-um-die-Uhr-Betrieb – allesamt gekennzeichnet mit fünf verschiedenen Geräten der Bluhm Systeme:

1. Linx Continuous-Inkjet-Drucker zur rückseitigen Produktbedruckung

Die HFL-Profile werden zunächst gefräst und dann ummantelt. Damit sie jederzeit eindeutig identifiziert werden können, kennzeichnet ein Continuous-Inkjet-Drucker die Profile noch vor dem Zuschnitt in regelmäßigen Abständen rückseitig mit Produktinformationen. Der Druckkopf des Linx-Druckers von Bluhm Systeme wurde „über Kopf“ in die Anlage montiert. Hier druckt er mit atemberaubenden 80.000 Tintentropfen pro Sekunde Firmenlogo, Profilname und Barcode auf die Profile.

Rückseitige Bedruckung der Leisten mit Linx-Druckern.

2. Legi-Air 4050 E zur rückseitigen Etikettierung

Nach dem Ummanteln erhalten die Leisten ein rückseitiges Produktetikett, das Aufschluss über die genauen Produktmaße gibt. Da die Leisten an dieser Stelle auch paarweise über das Band laufen können, kennzeichnen hier zwei Etikettendruckspender vom Typ Legi-Air 4050 E gleichzeitig. Aufgrund der hohen Produktionsgeschwindigkeit bringen die Spender die 60 x 10 Millimeter kleinen Labels im sogenannten Tamp-On-Verfahren auf die Leisten auf. Dabei werden die Etiketten nicht wie beim sonst üblichen Tamp-Blow-Verfahren aufgeblasen, sondern leicht „aufgestempelt“, damit die korrekte Etikettierposition auch bei Hochgeschwindigkeit gewährleistet bleibt.

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Rückseitige Etikettierung der Leisten mit Legi-Air 4050 E.

3. Alpha Compact zur Schmucketikettierung

Nach dem Ummanteln und Etikettieren werden die Leisten teilweise in Folie eingeschrumpft und anschließend mit einem Schmucketikett versehen. Dabei handelt es sich um vorgedruckte Etiketten, die nicht individuell bedruckt, sondern nur aufgespendet werden müssen. Dafür nutzt die Heberndorfer Leistenfabrik einen Alpha Compact-Etikettenspender. Diese Spender sind nicht nur äußerst robust und pflegeleicht, sondern aufgrund ihrer modularen Bauart gleichzeitig sehr leicht integrierbar und zudem besonders präzise hinsichtlich der Etikettierposition.

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Schmucketikettierung mit Alpha Compact.

4. Legi-Air 4050 E zur Kartonetikettierung

Der größte Teil der Leisten wird zum Weiterversand in Versandkartons verpackt, die wiederum mit Produkt- und Kundeninformationen versehen werden müssen. Dank eines sogenannten Schwenkapplikators ist der Etikettendruckspender Legi-Air 4050 E in der Lage, die Rückseiten der Kartons während des Vorbeifahrens blitzschnell und berührungslos im „Tamp-Blow-Verfahren“ zu etikettieren.

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Schwenkapplikator bei der Kartonetikettierung.

5. Markoprint X4-JET zur großflächigen Kartonbedruckung

Wieder andere HLF-Kartons werden zusätzlich zum normalen Kartonetikett großflächig mit Inhaltsinformationen bedruckt. Der Markoprint X4-Jet – eine Eigenmarke von Bluhm Systeme – ist ein Steuergerät, an das sich bis zu vier Druckköpfe anschließend lassen. Diejenigen Druckköpfe, die in einer Auflösung von bis zu 600 dpi drucken können, haben eine maximale Druckhöhe von 12,5 Millimetern. Die Heberndorfer Leistenfabrik setzt einen Quad-Kopf ein, in dem vier Kartuschen vom Tintenhersteller HP leicht versetzt übereinander sitzen. Dadurch wird eine Druckhöhe von insgesamt 50 Millimetern erreicht.

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Großflächige Kartonbedruckung mit Markoprint.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

Antoinette Aufdermauer

schreibt und bloggt über Lasern, Etikettieren und Drucken - die verschiedenen Kennzeichnungstechniken der Bluhm Systeme.

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