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Grünlaser: Laser mit Grüner Welle

Ob eine Laserbeschriftung auf einer bestimmten Oberfläche lesbar ist, hängt nicht zuletzt von den spezifischen Materialeigenschaften ab. Manche Materialien wie raue oder transluzente Kunststoffe, aber auch reflektierende Metalle wie Gold und Silber, eignen sich zum Beispiel nicht zur Kennzeichnung mit herkömmlichen Infrarotlasern. Sehr gut reagieren diese hingegen auf Laserbeschriftung mit grüner Wellenlänge. Für solche Anwendungsbereiche gibt es unseren neuen Grünlaser e-SolarMark DLSG+.

Der e-SolarMark DLSG+ ist ein spezieller diodengepumpter nd-YAG-Laserbeschrifter. Er verdoppelt die Frequenz des Laserstrahls auf 532 Nanometer, sodass ausschließlich Licht grüner Wellenlänge in kurzen, hochenergetischen Impulsen austritt. Das Ergebnis: Ultrafeine Kennzeichnungen in höchster Auflösung.

Präzisionsmarkierung mit Grünlaser

Dank seines ultradünnen Laserstrahls von 0,021 Millimetern kann der e-SolarMark DLSG+ kleinste, hochauflösende und präzise Farbumschläge realisieren. Daher eignet er sich sehr gut für Beschriftungen, bei denen nur sehr kleine Markierfelder zur Verfügung stehen (Elektronikkomponenten, Mikrochips etc.). Auch „hidden marking“, also Miniaturbeschriftungen, die nur unter dem Mikroskop sichtbar werden, sind mit dem Grünlaser möglich. Solche Mikrobeschriftungen dienen dem Plagiatsschutz und der Rückverfolgbarkeit hochwertiger Produkte.

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Auf manchen Oberflächen erreichen Grünlaser ein deutlicheres und schärferes Beschriftungsergebnis (links Infrarotlaser, rechts Grünlaser).

Die maximale Beschriftungsfeldgröße des e-SolarMark DLSG+ liegt bei 100 x 100 beziehungsweise 150 x 150 Millimetern. Zum Standardumfang des Lasers zählen neben verschiedenen Schriftarten und Logos weitere variable Daten wie Seriennummern, Barcodes, QR- oder Datamatrixcodes.

Cold marking

Laserbeschriftung mit dem e-SolarMark DLSG+ ist nicht nur klein und gestochen scharf, sondern auch sehr materialschonend: Die Impulse sind so kurz und konzentriert, dass die Bereiche, die nicht gekennzeichnet werden sollen, weder verbrannt noch verformt werden. Das Verfahren wird daher auch „Kalte Markierung“ genannt. Es verhindert unerwünschte thermische Effekte und eignet sich somit ideal zum Beschriften empfindlicher Materialien und Bauteile.

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Links Faserlaser, rechts Grünlaser.

Der e-SolarMark DLSG+ ist in den Leistungsklassen fünf und zehn Watt erhältlich. Trotz seines hohen Wirkungsgrades arbeitet der Grünlaser mit 450 Watt energieschonend. Die durchschnittliche Lebensdauer der Laserdiode wird mit 25.000 Arbeitsstunden angegeben.

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Antoinette Aufdermauer

schreibt und bloggt über Lasern, Etikettieren und Drucken - die verschiedenen Kennzeichnungstechniken der Bluhm Systeme.

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