Größter 3D-Drucker druckt größtes 3D-Boot

Gleich drei Weltrekorde im Guiness-Buch hat die University of Maine geknackt: Mit dem größten 3D-Drucker der Welt (1) haben die US-Forscher das größte jemals im 3D-Druck hergestellte Kunststoff-Teil (2) hergestellt … und es anschließend schwimmen lassen. Weil es das größte jemals im 3D-Druckverfahren hergestellte Boot (3) ist.

3Dirigo sieht aus wie ein Patrouillenschiff der US-Navy

Es hat eine Länge von mehr als 22 Metern, ist voll funktionsfähig und über 2,2 Tonnen schwer.
72 Stunden hat der Druckprozess gedauert. In der folgenden Zeitraffer-Aufnahme kann man sehen, wie das Boot nach und nach entstanden ist:

Der neue 3D-Drucker kann natürlich nicht nur Boote drucken. Auch andere Objekte sind möglich, solange sie die Maximalabmessungen von etwa 30 Metern Länge, 20 Metern Breite und ca. 9 Metern Höhe nicht überschreiten. Der Druckkopf kann mehr als 220 kg Material pro Stunde aus der Düse pressen. Es soll auf Dauer nicht bei Kunststoff bleiben. Man plant, Kombinationsmaterialien mit bis zu 50 % Holzbestandteilen zu entwickeln. Solche Zellulose-Nanofasern kombiniert mit thermoplastischen Kunststoffen erreichen ganz neue Eigenschaften wie beispielsweise eine besondere Festigkeit, die durchaus mit Metall konkurrieren kann.

Auch Bluhm Systeme setzt 3D-gedruckte Komponenten in der Fertigung ein

Bei uns werden allerdings keine Boote gedruckt, sondern beispielsweise Spendestempel für Etikettenspender. Weitere Informationen zu solchen Geräten finden Sie auf der Webseite von Bluhm Systeme.

Bildquelle und weitere Informationen zum Projekt: University of Maine

Kurt Hoppen

seit über 30 Jahren bei Bluhm Systeme tätig und an allen Dingen rund um Kennzeichnungstechnik, Logistik und Barcodes interessiert.

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