Gefälschte Produkte und Etiketten: Produktschutz geht alle Hersteller an

Wer glaubt, dass  nur Luxusgüter gefälscht werden, irrt.  Heutzutage ist kein Qualitätsprodukt vor Fälschern sicher.  Das zeigt gerade wieder ein aktueller Fall: Der Ventilatorenhersteller EBM-Papst, Mulfingen, ist jüngst einer Bande in China auf die Schliche gekommen. Im Rahmen einer Razzia konnten unzählige Kartons mit gefälschten Ventilatoren beschlagnahmt werden. Um die Plagiate möglichst originalgetreu aussehen zu lassen, wurden sogar die Etiketten von EBM nachgemacht.  Die Druckplatten für die Etiketten-Produktion fand man auch in den Räumen der Fälscher, sodass der Fall eindeutig war.

 http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/konstruktion/antriebstechnik_steuerungstechnik/articles/372696/

Doch so einfach lassen sich Fälschungen nicht immer enttarnen. Oft sehen sie  täuschend echt aus: Produkt und Markenetikett sind bis ins kleinste Detail dem Original nachempfunden. In solchen Fällen kann nur anhand versteckter Sicherheitsmerkmale die Echtheit geprüft werden. Diese können sowohl im Etikett als auch im Produkt selbst integrriert sein. Für Außenstehende nicht sichtbar, lassen sie sich dann mit Hilfsmitteln wie UV-Licht oder unter dem Mikroskop sichtbar machen.

 

Selma Kürten-Kreibohm

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