Etikettierung von Blutbeuteln und Blutplasma

Bloedafname Sanquin

Rückverfolgbarkeit durch eindeutige Kennzeichnung

Bei der Etikettierung von Blutbeuteln und Blutplasma wird zwischen 2 verschiedenen Etiketten entschieden um die Rückverfolgbarkeit durch eindeutige Kennzeichnung zu verbessern:

  • Primäretikett
  • Sekundäretikett

Primäretikett – Kennzeichnung beim Hersteller

Die Aufbringung des Primäretikett erfolgt beim Hersteller des Behälters (z. B. Plasmabeutel, Plasmaflaschen und Blutbeutel)

Sekundäretikett – Kennzeichnung beim Verarbeiter

Etikettiergeräte bringen die Etiketten beim Verarbeiter (z. B. Krankenhäuser oder Blutbanken) während des Verarbeitungsprozess auf. Das Etikett enthält Informationen wie die Spender-Identifikationsnummer, Haltbarkeitsdatum, Blutgruppe und weitere Informationen gemäß ISBT128 (Internationale einheitliche Kennzeichnung von Blutbeuteln).

Kühle bis Eiskalte Lagerung

Während Blutbeutel in Kühlschränken gelagert werden, erfolgt die Lagerung von Plasmabeuteln im Tiefkühlschrank. Das Plasma wird direkt nach der Blutspende eingefroren. Sobald die Ergebnisse aus dem Labor vorliegen, muss der Plasmabeutel (tiefgefroren) mit den Informationen des Spenders gekennzeichnet werden. Bisherige Methoden die Informationen sicher am Beutel zu befestigen waren zu unsicher.

Haftende Etiketten auch bei gefrorenen Produkten

Eine neue Möglichkeit den Prozess zu verbessern bietet die Möglichkeit, dass Primäretikett als s. g. Peel Layer vor dem Einfrieren auf den Beutel aufzubringen. Sobald das Sekundäretikett aufgebracht werden muss, wird der Peel Layer entfernt und eine saubere und trockene Klebstoffschicht freigelegt. Auf dieser Klebstoffschicht wird das Sekundäretikett aufgebracht.

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