Eindeutige Kennzeichnung von Medizinprodukten

Nachdem die amerikanische FDA (Food and Drug Administration im Juli bereits eine entsprechende Vorschrift erlassen hat ist nun auch die weitere Vorgehensweise in Europa vorgezeichnet: Die EU-Kommission hat dem EU-Parlament eine vergleichbare Regelung vorgeschlagen. Unter anderem wird eine Kennzeichnung von Medizinprodukten anhand einer einmaligen Produktnummer (UDI  Uniqe Device Identification) vorgeschrieben. Damit wird eine Rückverfolgbarkeit von Medizinprodukten möglich, die wiederum eine Erhöhung der Sicherheit für den Patienten zur Folge haben wird. Fälschungen werden deutlich erschwert. Das Nummernsystem, für das sich beispielsweise der etablierte Standard GS1 eignet, wird auch die Beschaffungspolitik und die Lagerverwaltung in Krankenhäusern verbessern.

Erfahrungsgemäß warten die Hersteller nicht bis zum letzten Augenblick bis zur Einführung solcher Standards, weil auch deutliche Effizienzsteigerungen in eigenen Abläufen durch bessere Kennzeichnung zu erwarten sind. Es ist also von einem weltweiten Standard auszugehen, der sich in den nächsten Jahren sukzessive etablieren wird.

Für die Kennzeichnung werden die verschiedensten Technologien eingesetzt werden müssen: Vom Etikett für die Verpackung bis zum Einsatz von Laser-Systemen zur direkten Kennzeichnung von OP-Besteck mit einem 2-D-Code.

Bildnachweis: © werbefoto-burger.ch – Fotolia.com

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