Dreidimensionaler QR-Code zur Fälschungssicherung

Mit den Möglichkeiten des 3D-Drucks wächst auch die Notwendigkeit, echte und falsche Produkte zu erkennen und so Fälschungen zu vermeiden. Mehrere internationale Forscher der NYU Tandon School of Engineering (Brooklyn, USA) haben einen interessanten Ansatz entwickelt. Sie drucken Partikel innerhalb des Produkts, deren Anwesenheit und genaue Position von außen zu erkennen ist, ohne den Gegenstand zu zerstören.

Das geht zum Beispiel mit einem Mikro-CT-Scanner , also einem Röntgengerät.

Die Verteilung der Punkte ist geschickt in einer Wolke im 3-dimensionalen Raum angeordnet. So sind aus drei Richtungen gesehen drei unterschiedliche Inhalte jeweils in einem eigenen 2D-Code (QR-Code oder Datamatrix) verschlüsselt.

Die Innovation ist vor allem für den Einsatz in anspruchsvollen, risikoreichen Branchen wie  Biomedizin und Luft- und Raumfahrt geeignet, weil dort die Qualität selbst des kleinsten Teils entscheidend ist.

Die QR-Codiermethode wurde schon bei verschiedenen Materialien erprobt: Thermoplaste, Photopolymere und schließlich Metalllegierungen. Im Rahmen von Belastungstests erwies sich die Schwächung des Materials durch die eingebetteten Partikel als vernachlässigbar. Folglich hatten sie keinen nennenswerten Einfluss auf die strukturelle Integrität des einzelnen Bauteils.

Eine Wolke aus 2-dimensionalen Codes

Bildquelle: Nikhil Gupta, NYU Composite Materials and Mechanics Laboratory  , Detaillierte Studie auf onlinelibrary.wiley.com

 

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