Chipster: Der funkende Kabelbinder

Die Carl Stahl GmbH ist der Seil- und Hebetechnikspezialist aus dem baden-württembergischen Süßen. Man bietet mit dem Chipster eine interessante Möglichkeit, die RFID-Technik auch dort zur Produkt- und Betriebsmittelkennzeichnung einzusetzen, wo es mit Etikett oder einer anderen herkömmlichen Methode nur schwierig möglich wäre. Man hat nämlich den RFID-Transponder im Kopf eines Kabelbinders untergebracht. Die sind ja bekannt dafür, dass man dafür fast immer eine Befestigungsmöglichkeit findet. Und wie vielfältig die RFID-Fähigkeiten zur Kennzeichnung eingesetzt werden können weiß man auch: Auslesen von Daten ohne Sichtverbindung, gleichzeitiges Auslesen mehrerer Datenträger (“Pulklesung”) und Ändern oder Hinzufügen von Daten sind nur drei Aspekte.
Der Chip hat eine Speicherkapazität von 1 KB. Es wird die RFID-Technik im Frequenzbereich 13,56 MHz eingesetzt.

Durch die Einbettung im Kunststoff ist das Teil sehr robust gegen Witterungseinflüsse und widerstandsfähig gegen chemische und thermische Belastungen. Mögliche Temperaturbereiche von -30° C bis +150° C werden genannt und das reicht sicher für die meisten rauhen Industrieumgebungen.

Bildquelle und weitere Informationen: Chipster / Carl Stahl GmbH

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