ChangeRider: Wie der Mittelstand von Industrie 4.0 profitiert

„Triff die Gestalter der Zukunft und sei Teil des Wandels!“ – Auf diese Mission begibt sich das neue Video-Format ChangeRider, das mutige, kreative Menschen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in den Fokus rückt. Bei einer Autotour im Tesla erzählen sie ChangeRider-Initiator Philipp Depiereux ihre persönlichen Geschichten und Visionen rund um die digitale Transformation in Deutschland und Europa. Zu Gast waren schon bekanntere Gesichter wie Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, aber auch Startup-Gründer, Unternehmensberater, ein Grundschulrektor. Gemeinsam haben alle eins: Sie begrüßen den Umbruch mit Pioniergeist statt mit Angst.

Robotik und Automatisierung sichert Arbeitsplätze

Ein kürzlicher Gesprächspartner war Kai Ellenberger, Geschäftsführer des Maschinenbauers Ellenberger mit 25 Mitarbeitern. Er schilderte die Bedeutung von Industrie 4.0 auf sein Unternehmen, das sich auf die Bearbeitung von Gussteilen auf verknüpften Roboterzentren spezialisiert hat. Ein Alleinstellungsmerkmal von Ellenberger sei es, für seine Kunden die Teile in mittleren Stückzahlen zu produzieren, die für große Lieferanten zu klein und für kleine Lieferanten zu groß wären. Möglich sei das durch eigens gebaute Lösungen, die wirtschaftliche Standard-Maschinen mit smarten Automatisierungsprozessen verbinden.

Eine große Herausforderung des Unternehmens sei es momentan, für Datentransparenz zu sorgen, indem man „die Daten, die man intern produziert – Maschinenzustände, Stückzahlen, Maschinendatenerfassung – auf ein einfaches, standardisiertes Niveau zusammenführen und auswerten kann“, so Ellenberger. Ein möglicher Ansatzpunkt könne Middleware auf Pay-per-Use-Basis sein, die es auch kleinen und mittelständischen Zulieferern erlaubt, innovative und wettbewerbstaugliche Industrie-4.0-Services anzubieten.

Den Erfolgsfaktor in Sachen Digitalisierung sehe Ellenberger aber weniger in der Technik als viel mehr in den eigenen Mitarbeitern: Problemlöser, deren Know-how und Erfahrung für das Unternehmen unschätzbar wertvoll sind. Deshalb investiere er viel in die Fachkompetenz und Weiterbildung seiner Angestellten, aber auch in das interne Wissensmanagement.

Kai Ellenbergers abschließender Appell: „Es geht kein Weg an der Digitalisierung vorbei. Jeder sollte sich mit dem Thema auseinandersetzen, aber sich nicht verrückt machen lassen. […] Jedes Unternehmen muss versuchen, das was möglich ist, auf sich selbst runterzuzoomen und mit Mitteln, die es sich leisten kann, umzusetzen. Gerade Kleine und Mittelständler dürfen Industrie 4.0 nicht aus den Augen verlieren.“

Auch interessant: Digitalisierung bei der Kennzeichnung

Das Thema Digitalisierung spielt auch bei Bluhm Systeme eine zentrale Rolle: Viele Kennzeichnungsprozesse in der Produktion und Logistik lassen sich heute schon einfach automatisieren. Zu den Trends der Kennzeichnungstechnik in 2019 gehört sogar eine Art „Facebook für Maschinen“, über welches der Kunde jederzeit in der Lage ist, alle hinterlegten Anlageninformationen am PC abzurufen und zudem aktuelle Anlagenparameter wie Druckmengen/Fehlerlogs/Warnungen oder Wartungshinweise zu erkennen. Mehr zu den Möglichkeiten erfahren Sie in unserem Whitepaper:

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Natalie Iwantschew

arbeitet seit 2016 im Fachbereich Online-Marketing bei Bluhm Systeme, wo sie unter anderem den internationalen Webauftritt www.bluhmsysteme.com betreut. Im Bluhm Blog berichtet sie über Wissenswertes zur industriellen Etikettierung, Inkjet-Kennzeichnung und Laserbeschriftung.
Natalie Iwantschew

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