BluhmTV: Sicherheitsetiketten

Im professionellen Umfeld begegnen uns jede Menge Etiketten, die uns in verschiedensten Anwendungen das Leben erleichtern. Vor allem Sicherheitsetiketten sollen das Manipulieren von Waren verhindern und Fälschungen leichter identifizieren. Welche Arten von Schutzetiketten gibt es überhaupt? Die bekanntesten stellen wir Ihnen vor.

Void-Etiketten

Bei Sicherheitsetiketten spielt vor allem der Erstöffnungsschutz eine entscheidende Rolle.
So genannte Void Etiketten zeigten so beispielsweise an, ob eine Verpackung schon einmal geöffnet wurde. Diese Art der Produktsicherung findet häufig Verwendung in der Verpackung hochwertiger Waren, wie Smartphones oder Laptops. Das Etikett besteht aus einer speziellen PE – Folie. Beim Versuch das Etikett abzulösen, verbleibt auf der Oberfläche der Schriftzug „Void“ zu Deutsch unwirksam oder ungültig.

Etiketten mit Coin Reactive Lack

Eine weitere Art von Sicherheitsetiketten, besitzen einen so genannten Coin Reactive Lack. Dieser Lack ist mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Erst wenn man mit einer Münze darüber streicht verfärbt er sich gräulich schwarz. Dies bietet den Vorteil, Fälschungen Anhand einer Stichprobe zu identifizieren. Der chemische Prozess der hinter dieser Verfärbung steckt wird durch das in der Münze enthaltene Nickel hervorgerufen. Diese Art der Kennzeichnung wird häufig in der Chemieindustrie verwendet.

RFID-Etiketten für die Warensicherheit

Die Smart Labels besitzen einen integrierten RFID Chip. Das ist praktisch ein Transponder mit Antenne. Mit ihnen können digitale Informationen nicht nur ausgelesen werden, sondern sie lassen sich auch beschreiben. So lässt sich nicht nur das Etikett optimal in einzelne Produktionsprozesse eingliedern, sondern es ermöglicht in der vorschreitenden Digitalisierung eine ganz individuelle und flexible Kennzeichnung. Anwendungsbereiche wie z.B. die Lagerhaltung werden dadurch auf einen Schlag effizienter.

Schutzetiketten mit Datamatrix-Code

Es gibt aber auch einfachere Schutzetiketten wie z.b. Etiketten mit einem Data-Matrix-Code. Sie findenfindet man häufig in der Logistik. Der aufgedruckte Datamatrix kann neben einem Sicherungscode auch noch individuelle Daten speichern. So kann sich die Überprüfung von Waren ohne größeren Aufwand in den Produktionsprozess eingliedern lassen. Auch beschädigte Codes sind dank eingebauter Fehlerkorrekturen noch lesbar.

Produktsicherheit durch Tintenstrahl-Drucker

Produktsicherheit lässt sich aber auch mit weniger Aufwand umsetzen, indem einfach mit Hilfe eines Inkjet-Druckers eine Seriennummer auf ein Produkt aufgebracht wird. Hierzu eigenen sich besonders gut die Tintenstrahldrucker der Marke Linx. Die Tinte kann sichtbar aber auch unsichtbar mithilfe von fluorisierender Farbe auf ein Produkt aufgebracht werden.

Das gesamte Video zum Thema Sicherheitsetiketten finden Sie auch im aktuellen Mitschnitt der BluhmTV April-Sendung:

Stefan Leske

leitet das Marketing bei Bluhm Systeme und berichtet über alle News aus den Bereichen Kennzeichnungstechnik, Logistik, Handel und RFID.
Stefan Leske

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