Bluhm Systeme erweitert Standort durch Zukauf des TZO

Zum Jahresende hat die auf Kennzeichnungstechnik spezialisierte Bluhm Systeme GmbH durch den Zukauf der Immobilien des TZO (Technologiezentrum für Oberflächentechnik Rheinbreitbach GmbH) ihren zentralen Standort in Rheinbreitbach weiter ausgebaut.

Ende November besiegelten Vertreter der Gesellschafter des Technologiezentrums für Oberflächentechnik Rheinbreitbach GmbH (TZO) und die Geschäftsführung der Bluhm Systeme GmbH bei einem Treffen vor Ort den Verkauf der Immobilien des TZO an die Bluhm Systeme GmbH. Damit stehen dem Kennzeichnungsanbieter unmittelbar am jetzigen Standort künftig zusätzlich rund 10.000 qm Grundfläche zur Verfügung, davon 7.120 qm Nutzfläche.

Vertreter der Gesellschafter des Technologiezentrums für Oberflächentechnik Rheinbreitbach GmbH (TZO) und die Geschäftsführung der Bluhm Systeme GmbH trafen sich, um den Verkauf der Immobilien des TZO an die Bluhm Systeme zu besiegeln.
V.l.n.r.: Roland Thelen, Ortsbürgermeister Rheinbreitbach, Dr. Hermann-Josef Richard, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Neuwied, Karsten Fehr, Verbandsgemeindebürgermeister Unkel, Eckhard Bluhm, Geschäftsführer der Bluhm Systeme GmbH, Peter Pesch, Geschäftsführer der TZO GmbH, Harald Schmillen, Geschäftsführer der WFG GmbH, Andreas Bluhm, Bluhm Systeme GmbH, Achim Hallerbach, Landrat des Kreises Neuwied, Carsten Bluhm, Bluhm Systeme GmbH.

Voraussetzungen für weiteres Wachstum geschaffen

Bereits seit Mitte 2020 nutzt der Kennzeichnungsspezialist ein Gebäude auf dem TZO-Gelände, um Etikettendruckspender in Serie zu produzieren. Ebenso ist auch der Bereich “Spanende Fertigung” schon dorthin umgezogen.

Weitere Bereiche der 8, teilweise mehrgeschossigen Gebäude sind derzeit zwar noch an andere Firmen vermietet, doch Eckhard Bluhm, Geschäftsführer der Bluhm Systeme GmbH denkt langfristig. „Mit der durch den Immobilienkauf neu gewonnenen Fläche für Büroarbeitsplätze und Produktion sind die Voraussetzungen geschaffen, in den nächsten 10 Jahren geschäftlich zu wachsen“, erklärt er. „Denn wir sehen die Unternehmensgruppe Bluhm Weber, zu der neben den Unternehmen Bluhm Systeme und Weber Marking Systems zahlreiche Tochterfirmen und Geschäftspartner weltweit gehören, auch in Zukunft auf Erfolgskurs.“

Mit dem Immobilienkauf sind die räumlichen Voraussetzungen für weiteres Wachstum der Bluhm Weber Unternehmensgruppe geschaffen.

Zweite Unternehmensgeneration gefordert

Mit dem Zukauf der TZO-Immobilien sind gleichzeitig die ursprünglich geplanten Neubauaktivitäten auf dem bisherigen Firmengelände der Bluhm Weber Group erst einmal zurückgestellt. „Dies wird dann später eine bauliche Herausforderung für meine Söhne Andreas, Volker und Carsten sein“, so Eckhard Bluhm. Sie bilden die zweite Generation des 1968 von ihm gegründeten Unternehmens. Alle drei Bluhm-Söhne sind schon heute in verantwortungsvollen Positionen und bei allen wichtigen geschäftlichen Belangen und Entscheidungen mit eingebunden.

Getragen wird das Unternehmen auch von den über 560 hochqualifizierten und motivierten Mitarbeitern – alleine etwa 350 am Standort Rheinbreitbach.

Selma Kürten-Kreibohm