all about automation: Bluhm Systeme zufrieden

Endlich. Nach monatelanger Messe-Abstinenz war es am 23.9.2020 für Bluhm Systeme soweit. Der erste Messeauftritt seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Auf der regionalen Messe all about automation in Chemnitz präsentierte der Kennzeichnungsanbieter als eines von rund 150 Unternehmen an zwei Tagen seine Lösungen einem breiten Fachpublikum aus der Elektronikindustrie, dem Maschinen-, Sondermaschinen- und Anlagenbau sowie weiteren Industriezweigen. Für Bluhm war der Messeauftritt Premiere, nahm das Unternehmen doch zum ersten Mal an einer all about automation teil.

Messtand von Bluhm Systeme auf der all about automation in Chemnitz
Auf der Messe all about automation in Chemnitz zeigte Bluhm Systeme Lösungen zum Kennzeichnen von Produkten und Verpackungen.
Christian Pirzer zieht positives Fazit nach der Messe all about automation.
Christian Pirzer, Standleiter von Bluhm Systeme auf der all about automation, ist mit dem Messeergebnis zufrieden.

1280 Besucher waren zur Messe gekommen, um sich über industrielle Automatisierungstechnik zu informieren. Viele von ihnen schauten auch am Stand von Bluhm Systeme vorbei. Standleiter Christian Pirzer zeigt sich mit dem Messeergebnis hochzufrieden: „Als Aussteller wussten wir nicht, was uns erwartet und wurden positiv überrascht. Ich glaube, wir alle haben die Messen vermisst. Der direkte persönliche Kontakt und die Live-Präsentation von Neuheiten wie dem Zweifarb-Großschriftdrucker integra PP 108 bicolor ist nun mal durch nichts zu ersetzen.“

Neue Dimension des Piezo-Inkjet-Drucks – Besucher beeindruckt

Mit dem Inkjet-Drucker integra PP 108 bicolor präsentierte Bluhm auf der all about automation die neue Dimension des Piezo-Inkjet-Drucks: zweifarbig drucken, noch dazu hochauflösend und bis zu 108 mm hoch. Die Standbesucher waren begeistert, kann der zweifarbige Inkjet-Druck des integra PP 108 bicolor doch beispielsweise bei der Gefahrgutkennzeichnung von Kartons oder Säcken die typischen Gefahrstoffetiketten ablösen.

Der auf der all about automation gezeigte integra pp 108 bicolor kann ein Gefahrstoffetikett ersetzen.
Auf der all about automation wurde auch der integra pp 108 bicolor vorgestellt. Er kann z.B. Gefahrensymbole drucken.
Mehr hierzu im  Blogbeitrag “Gefahrensymbole drucken: So lösen Sie smart die GHS-Kennzeichnung”

Aber nicht nur das! Zweifarbige Grafiken, Tabellen, Logistikinformationen mit Logos usw. – die Einsatzgebete für diesen Drucker sind vielseitig. Möglich macht all dies innovative Seiko-Druckkopftechnologie, die exklusiv nur für Markoprint-Systeme verfügbar ist.

Von großem Interesse war aber auch der Continuous Inkjet-Drucker Linx 8900 von Bluhm. In Kombination mit der passenden Tinte aus dem umfangreichen Linx Tintensortiment deckt er eine Vielzahl an Anwendungen ab, die über die klassische Kennzeichnung mit normaler schwarzer Tinte hinausgehen. Sei es das kontrastreiche Markieren von Kabeln mit pigmentierter Tinte, die haltbare Kennzeichnung von kondensfeuchten Flaschen mit Nassglastinte oder die widerstandfähige Beschriftung von Bauteilen und Produkten mit Tinten, dir resistent gegen Einflüsse wie Licht, Hitze oder Chemikalien sind.

Etikettieren „all electric“ 

Über den neuesten Stand der Technik im Bereich Etikettieren konnten sich die Standbesucher ebenfalls informieren. Anhand des Etikettendruckspenders Legi-Air 6000 zum Etikettieren unterschiedlich hoher Produkte zeigte Bluhm den Interessenten, was möglich ist. Das System vereint modernste Materialien wie Karbon mit innovativer, servo-motorischer Antriebstechnik. „Hier liegt die Zukunft“, so Christian Pirzer. „Im Automatisierungsbereich generell und speziell im Etikettierbereich arbeiten viele Lösungen mit Druckluft. Wir gehen bei der Entwicklung unserer Etikettiersysteme bewusst immer mehr weg von dieser kostenintensiven Druckluft, hin zu günstigen, servo-elektrischen Konzepten.“ Dabei ist der Kostenfaktor nur ein Pluspunkt der neuen Technik. Sie ermöglicht auch präzisere Etikettierungen.
Durch den leichten Kohlefaser-Applikator in Verbindung mit dem servo-elektrischem Antrieb etikettiert Legi-Air 6000 absolut positionsgenau bis zu 2.400 Produkte pro Stunde. Das beeindruckte auch die Standbesucher auf der all about automation.

Lesen Sie hierzu auch unseren Blogbeitrag “All electric: Warum druckluftfreien Etikettiersystemen die Zukunft gehört”

Digitalisierung in der Industrie: Kennzeichnung als Schlüssel     

Ein Thema von ebenfalls großem Interesse auf der Messe war die Digitalisierung, ist dieses doch eng verknüpft mit dem Thema Automatisierung. Einen vielversprechenden Ansatz, wie Kennzeichnung zum Schlüssel produktionsweiter Digitalisierung werden kann, zeigte Bluhm Systeme mit der Software Bluhmware Cockpit und Bluhmware Control. Mit der Software lassen sich Kennzeichnungssysteme und -prozesse in der Produktion zentral ansteuern und überwachen.
Kennzeichnungssysteme individualisieren Produkte mit Barcode, Dotcode und RFID. Durch Verknüpfen mit Betriebsdaten und Aufträgen erhält man so wichtige Informationen über die Produktion. Potenzial sowie Schwachstellen lassen sich auf diese Weise einfach ausfindig machen.

Beschriftungslaser – faszinierende Technik

Wie spannend und vielseitig einsetzbar Lasertechnik sein kann, demonstrierte Bluhm anschaulich mit der Kuli-Laserstation. Hier personalisierte ein Faserlaser e-SolarMark FL blitzschnell vor den Augen der Standbesucher Kugelschreiber. Diese durften die Besucher dannals Dankeschön gleich mitnehmen. Faserlaser sind insbesondere zum Beschriften von härteren Materialien wie Metall, z.B. Edelstahl, oder ABS-Kunststoffen geeignet. In der Automotive und Elektronik-Industrie beschriften sie beispielsweise Bauteile und Produkte, angefangen bei Krümmern, über Sonnenschutzblenden, bis hin zu Steckverbindungen.  Ebenso werden sie in der Haushaltsindustrie zum Kennzeichnen von Bauteilen der sogenannten weißen Ware eingesetzt, das sind z.B. Kühlschränke, Waschmaschinen oder Herde. In der Medizintechnik sind Faserlaser wiederum prädestiniert für das Markieren von OP-Besteck und Implantaten.

Positives Fazit: all about automation gute Plattform

Die all about automation in Chemnitz bot Bluhm Systeme wie auch all den anderen Ausstellern eine gute Plattform, um ihre Produkte zu präsentieren. Für die Besucher war es eine gute Gelegenheit, sich über die neuesten Automatisierungslösungen zu informieren. „Für uns war die Messe erfolgreich. Wir hatten viele interessante Gespräche. Es war bestimmt nicht das erste und letzte Mal, dass wir an der all about automation in Chemnitz teilgenommen haben“, bringt Christian Pirzer es auf den Punkt.

Selma Kürten-Kreibohm

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