3D-Objekte mit höherer Fälschungssicherheit

In gleichem Maße, wie neue Anwendungen für den 3D-Druck entstehen, werden auch immer mehr Verfahren entwickelt, um die Echtheit eines gedruckten 3D-Objekts nachzuweisen. Variable Informationen im Element erlauben eine eindeutige Zuordnung und Identifikation.

3D-Drucker unterschiedliche Schichtdicken

Das neueste Beispiel: Ein Team des NARA Institute of Science and Technology (NAIST) aus dem japanischen Osaka druckt mit dem 3D-Drucker unterschiedliche Schichtdicken in das Material. Die können mit einem herkömmlichen Dokumentenscanner ausgelesen und so als Information wieder entschlüsselt werden.

Links: gleichartiger regelmäßiger Druck. Rechts: Unterschiedliche Schichtdicken erlauben die Verschlüsselung von Informationen, die mit einem Dokumententenscanner auslesbar sind.

Verwendet wird das im 3D-Druck sehr verbreitete FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling). Hierbei entsteht das 3D-gedruckte Objekt durch aufgeschmolzenen Kunststoff, der durch eine feine Düse aufgebracht wird.  Die Dicke vertikal benachbarter Schichten wird modifiziert. Diese hat wenig oder keinen Einfluss auf die äußere Form des Objekts. Durch die Verzerrungen ensteht ein digitales Wasserzeichen, mit dem dem z.B. Seriennummern verschlüsselt werden können oder eine Web-Adresse zur Rückverfolgung von Produkten.

 

Fälschungssicherheit in der Industrie

Auch herkömmliche Kennzeichnungstechniken können zur Erhöhung der Fälschungssicherheit von Produkten eingesetzt werden.  Weitere Informationen zu diesem Thema entnehmen Sie unserer Webseite . Bitte senden Sie uns eine Anfrage zum Thema. Wir werden anschließend sofort Kontakt mit Ihnen aufnehmen.

Bildquelle und weitere Informationen: NARA Institute of Science and Technology 

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