3D-Druck Bauteil Deutsche Bahn

Deutsche Bahn schneller dank 3D-Druck?

Die Züge der Deutschen Bahn werden zukünftig nach Reparaturen früher wieder im Einsatz sein. Das schafft die Bahn, weil sie immer mehr Ersatzteile mit 3D-Druck selbst herstellt.

Schwere und leichte Ersatzteile auf Knopfdruck

Vor einigen Jahren hat man begonnen mit dem 3D-Druck von einfachen Mantelhaken. Jetzt fertigt man auch schwere und betriebsrelevante Teile aus Metall an, wie die Bahn in ihrem Pressebericht mitteilt.
So druckte man beispielsweise einen Radsatzlagerdeckel für eine Rangierlokomotive. Ein massives Metallteil, mit dem die Radlager der Lok vor herumfliegenden Schottersteinen geschützt werden. Früher musste man oft monatelang warten, bis ein solches Teil von der Gießerei geliefert wurde. Jetzt genügt die Konstruktionszeichnung und ein Knopfdruck, um den 3D-Drucker des Berliner Unternehmens Gefertec in Ganz zu setzen. Der schmelzt mit Lichtbogen Edelstahldrähte und erzeugt aus den heißen Metalltropfen das gewünschte Bauteil. Selbst ohne Zeichnung kann man loslegen: Es reicht oft das elektronische Einscannen des Teils, um die notwendigen Produktionsdaten zu erhalten.

3D-Druck hilft auch beim Umweltschutz

Eine „Kastenkulisse“ für einen ICE-Drucker: Über 17 kg schwer, sorgt für den sicheren Lauf des Wagens in engen Kurven und auf Weichen.

Hat die Bahn in den ersten Jahren noch etwa 1000 Komponenten mit dem 3D-Drucker erstellt, so will man schon in zwei Jahren über 10.000 verschiedene Teile mit dieser Technik sofort abrufbar machen. Das spart nicht nur Geld durch Verkürzung der Reparaturdauern und Verringerung der Lagerkosten. Auch in Sachen Umweltschutz hat der 3D-Druck große Vorteile: Nur das wirklich benötigte Rohmaterial wird verwendet, Produktionsabfälle werden minimiert und Transportwege entfallen.

Auch Bluhm Systeme verwendet in vielen Systemen, mit denen Etiketten vollautomatisch gedruckt und aufgebracht werden, 3D-gedruckte Teile. Damit werden besondere Eigenschaften wie hohe Präzision und Geschwindigkeit erreicht. Informieren Sie sich doch mit dem zusätzlichen Stichwort „3D-Druck“ über unsere Etikettiersysteme. Wir werden Ihnen dann gerne die Vorteile erläutern.

 

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Kurt Hoppen

seit über 30 Jahren bei Bluhm Systeme tätig und an allen Dingen rund um Kennzeichnungstechnik, Logistik und Barcodes interessiert.

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