Palettenetikettierer TB2A und DSS Manager von Bluhm Systeme bei der Teigwaren Riesa GmbH
Irgendwann hat dies jeder einmal versucht: beim Löffeln der leckeren Buchstabensuppe aus den kleinen Nudeln den eigenen Namen zu bilden. Wahrscheinlich die erste Erfahrung im Leben mit einer besonderen Form der "Produktkennzeichnung". Schließlich soll jeder, wenn auch nur kurzzeitig, über den Namen des Besitzers der Suppentasse informiert sein. Ganz andere Kennzeichnungsaufgaben muss der Lieferant der Buchstabennudeln erfüllen. Als Beispiel sei das nicht nur im Osten Deutschlands bestens bekannte Unternehmen Teigwaren Riesa genannt. Über 90 Jahre Nudeltradition Die "Teigwaren Riesa" - heute einer der größten Deutschen Teigwarenhersteller - findet man ca. 50 km nördlich von Dresden.
Nicht nur aus diesen Gründen wird auch der Kennzeichnung der Produkte große Bedeutung beigemessen. Außerdem fordert auch die Verordnung der Europäischen Union, die EU 178/2002, die lückenlose Rückverfolgbarkeit aller Produkte vom Endkunden bis zum Lieferanten der Rohstoffe. Silke Dumjahn, Mitarbeiterin im Marketing und Vertrieb des sächsischen Nudelherstellers erläutert: "Die in Kartons verpackten Nudeln werden im Versand vollautomatisch zu einzelnen Lagen zusammengestellt. Mehrere Lagen bilden die komplette Palette. Direkt im Anschluß an das Stretchen der Palette erfolgt das Aufbringen der Etiketten auf die Stirnseite und die darauf folgende rechte Seite im Durchlauf. Die Palette muss also für das Etikettieren nicht stehen bleiben."
Schauen wir uns diesen Etikettierer etwas genauer an. Als Basis dient das bewährte Weber 52xx Druckspendesystem. Die Etiketten werden mit 200 dpi von einem ZEBRA Druckmodul gedruckt und an den Stempelarm übergeben. Die zum Druck nötigen Daten erhält das System über den sog. DSS-Manager. Dieses Programm, welches auf einem angeschlossenen Industrie PC läuft erhält von der hauseigenen Warenwirtschaft die nötigen Produktinformation wie Artikelnummer, Charge, Haltbarkeitsdatum etc. |
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