Sonderetikettier-Technik bei der Horn Hartmetall-Werkzeugfabrik in TübingenDer Zeitpunkt: Ende der 60er Jahre Was macht ein Mensch mit seinen Wünschen und Träumen? Wo andere Leute oftmals nicht über das Stadium einer bloßen Idee hinauskommen würden, wählt Paul Horn den schwierigeren Weg und analysiert ganz genau sich selbst, seine Ideen und die Firmen und Märkte um ihn herum. Während um ihn herum die Firmen danach trachten, Zulieferer für die namhaften ansässigen Automarken zu werden und zeitgleich der große Preiskampf ausbricht, findet Paul Horn die Lücke – SEINE Lücke. Das Ergebnis: im Jahre 1969 gründet Paul Horn eine Firma für hochpräzise Einstech- Längsdreh und Nutfräswerkzeuge.
Geht nicht – gibt´s nicht . . . Auch die heutige Firmenzentrale in Tübingen zeigt bereits schon von außen, dass es sich hier um ein besonderes Unternehmen handelt. Dazu Herr Horn: „Unser Unternehmen ist genauso modern, wie es den Anschein hat. Beim Neubau unseres Fertigungsgebäudes haben wir bewusst auf das „Werkhallen Flair“ verzichtet. Gut ist nicht gut genug – vom Einweg zu Mehrweg. . . ![]() Ein Beispiel für das Streben nach absoluter Perfektion zeigt sich dabei auch in dem Bereich der meist weniger beachteten Produktetikettierung. Für unsere kleinen Hartmetallwerkzeuge setzten wir in der Vergangenheit Verkaufsverpackungen mit einer Verpackungseinheit von 10 Stück ein. Da der Kunde wissen muss, was sich in der Box befindet, haben wir ein automatisches Spendesystem im Tamp-on Verfahren angeschafft, das auf jede 10er Verpackung ein Etikett aufbrachte. Im November 2001 stellten wir also das alte Verpackungssystem auf abbrechbare Splitboxen um, um unseren Kunden als Mindestabnahme-Menge 2 Stück (oder das Vielfache von 2 ) anbieten zu können. Gute Ideen in Taten umgesetzt . . .
Herr Menke zur Funktionsweise dieses Druckspendesystems:
Weiteres Hindernis : Die 10er Verpackungs- Als Druckmodul kommt ein Thermotransferdruckmodul vom Typ Zebra 110 Pax 3 zum Einsatz. Diese Kombination aus Druckmodul und Tamp-Blow Technik erlaubt es bis zu 132 Boxen pro Minute zu kennzeichnen. Das ist fünfmal mehr, als mit dem vorherigen Tamp-On Technik!
Nach dem Etikettieren führt das Transportband die Splitboxen zu einem pneumatischen Querschub, der die Boxen wieder zurück in ein Magazin stapelt. Der gute Freund: SAP/R3 Dazu gehören ein Produktname, eine Fertigungsnummer und Datum sowie ein Barcode 93 mit der Materialnummer. Natürlich darf das Horn Firmenlogo als Erkennungszeichen nicht fehlen. Da die Einzelstückzahlen nicht sehr hoch sind, ist ein extrem schneller Wechsel der Druckdaten unerlässlich.
Im SAP/R3 System werden die druckertypischen Befehle hinterlegt, die dazu dienen das Etikett zu drucken. Anstelle der variablen Etikettendaten wurden SAP typische Platzhalter eingebaut. Spezialistentum verpflichtet . . . |
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