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Masken-Laser

In den frühen 70’er Jahren erstmalig eingeführt, arbeiten diese Systeme mit einem pulsierten Laserstrahl auf einer großen Querschnittfläche, für gewöhnlich 25 x 28 mm.

Der Strahl beleuchtet eine dünne Metallabdeckung, in die das gewünschte Bild oder die Codierung eingeätzt wurde. Laserlicht, das auf das Metall trifft, wird reflektiert und geht verloren. Licht, das durch die Maske geht, wird durch eine Linse gesammelt und auf das Produkt übertragen.

Das Bild, das durch diesen Vorgang erzeugt wird, gibt selbst die feinsten Details des Musters auf der Maske wider.

Die Größe der Grafik oder Codierung kann durch Auswahl der entsprechenden Positionierung für Verdeckung, Linse und Produkt eingestellt werden.

Die Laser sind hauptsächlich vom Typ CO² TEA (Transversely Excited, Atmospheric pressure) mit Spitzenspannungen (2 - 12 MW) und kurzer Pulsdauer (3 - 6 µm).

Diese zwei Eigenschaften plus die Tatsache, dass das gesamte Bild auf einmal angebracht wird, verleihen Masken­lasern ihre einzigartige Codierfähigkeit. Sie können Produkte codieren, die sich sehr schnell bewegen (mehr als 500 Meter pro Minute), was sie ideal macht für Codierungsanwendungen in Flaschenabfüllungen mit hohen Geschwindigkeiten, z. B. in Brauereien.

Diese Laser können genügend Energie erzeugen, um mit ihnen kleine Codierungen wie Haltbarkeitsdaten, Lot-Codes etc. auf 30 Produkten pro Sekunde vorzunehmen.

Kleinere Codierungen (3 bis 5 Ziffern) können in einer Rate von bis zu 100 Produkten pro Sekunde gedruckt werden.

Da die Codierung in Metallmasken eingeätzt ist, steht das Codierungsformat fest und kann im Normalfall nur durch Aufsetzen einer neuen Maske geändert werden.

Dieser Nachteil kann umgangen werden, indem Codier-Informationen auf computergesteuerte rotierende Scheiben gebracht werden, um automatische z.B. Zeit-, Datum- und Nummerncodierungen aufzubringen.

Jedoch können die Formate nicht schnell geändert werden, und diese Scheiben verursachen weitere beträchtliche Kosten in einem ohnehin schon teuren System.

Generell sind die Systeme groß, benötigen externe Kühleinheiten und eine externe Gaszufuhr. Sie werden passend für eine spezielle Produktionslinien entwickelt und sind damit auf diese festgelegt.


Weiterlesen: Dot-Matrix-Laser

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